München: Etwas mehr Frauen in Kommunalparlamenten - Zuwachs gering
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Erstellt von Sarah Knauth
17.06.2026 14.10
Frauen sind in bayerischen Gemeinderäten, Stadträten und Kreistagen weiter unterrepräsentiert. Ihr Anteil ist nach den Kommunalwahlen im März aber etwas gestiegen und liegt jetzt bei etwa 25 Prozent.
Der Frauenanteil in den kommunalen Gremien stieg im Vergleich zur Wahl 2020 um 2,2 Prozentpunkte auf insgesamt 25,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
Mit 36,0 Prozent liegt der Frauenanteil bei den Stadtratsmitgliedern der kreisfreien Städte am höchsten, gefolgt von 29,6 Prozent bei den Mitgliedern der Kreistage sowie 24,5 Prozent bei den Mitgliedern der Gemeinde- und Stadträte kreisangehöriger Gemeinden.
Die Initiative "Bavaria ruft!" hatte vor den Kommunalwahlen im März monatelang kräftig für mehr Frauen in der Kommunalpolitik getrommelt. Unterstützung dafür gab es von Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und weiteren Spitzenpolitikerinnen wie Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) und die Fraktionschefin der Grünen im Landtag, Katharina Schulze sowie zahlreichen Verbänden.
Einen kleinen Entwicklungsschritt vermeldete die Initiative bereits: Noch nie zuvor seien so viele Frauen bereit gewesen, zu kandidieren, hieß es. Vor allem in kommunalpolitischen Spitzenämtern - bei Oberbürgermeister- und Landrats-Posten - seien Frauen indes nach wie vor deutlich unterrepräsentiert.
Landesweites Ergebnis unverändert
Nach Angaben des Statistischen Landesamts liegen nun die abschließenden Ergebnisse der Gemeinde-, Stadtrats- und Kreistagswahlen vor. Am landesweiten Ergebnis - dafür werden die Kreistagswahlen und die Stadtratswahlen in den kreisfreien Städten addiert - hat sich nichts mehr verändert.
Der Stimmenanteil der CSU ging im Vergleich zur Wahl 2020 von 34,5 auf nun 32,5 Prozent zurück. Die Grünen fuhren Verluste ein, wurden aber mit bayernweit 13,6 Prozent erneut zweitstärkste Kraft in den genannten Kommunalparlamenten. Die SPD sackte heuer weiter auf 12,3 Prozent ab. Die AfD verbesserte ihr Ergebnis im Vergleich zur vorherigen Wahl von 4,7 auf 12,2 Prozent. Die Freien Wähler legten minimal von 11,9 auf 12,1 Prozent zu.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de