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Wladimir Putin: Putins Wunderwaffe vor dem Absturz? Bericht entlarvt Raketen-Flop

Putins Hyperschallrakete Oreshnik soll mit massiven technischen Problemen kämpfen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Reuters | Maxim Shemetov

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  • Putins Hyperschallrakete Oreshnik entpuppt sich als Flop
  • Warum die Oreshnik-Rakete offenbar außer Kontrolle gerät
  • Oreshnik soll eigene Ziele verfehlt haben
  • Putin-Rakete nach "Frankenstein-Bauplan" zusammengestückelt
  • Hersteller entlarven Putins Raketen-Debakel

Wladimir Putins nuklearfähige Hyperschallrakete Oreshnik, vom Kreml als "unaufhaltbar" gepriesen, hat offenbar ein gravierendes Problem: Sie trifft ihre Ziele nicht. Laut einem Bericht russischer Waffenhersteller, den Dallas Analytics veröffentlichte und über den jetzt die "The Sun" berichtet, weicht das Geschoss teilweise um Dutzende Kilometer vom Kurs ab.

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Neuer Bericht enthüllt: Darum verfehlt Putins Wunderwaffe Oreshnik ihre Ziele um Dutzende Kilometer

Der Grund für die fatalen Fehlschüsse liegt in der Vergangenheit. Die Rakete enthält einen GU-503-Kreisel, dessen Technologie aus den frühen 1970er-Jahren stammt. "Viele Komponenten sind ausgefallen, und es gibt keine Ersatzteile, da sie nicht mehr hergestellt werden", heißt es in dem Dokument. Westliche Sanktionen schneiden Russland vom Zugang zu modernen Bauteilen ab.

Zivile Garagen statt Militärziele – Putin-Rakete trifft eigene Stellung

Die Konsequenzen des technischen Versagens zeigen sich bereits auf dem Schlachtfeld. "Dieser spezifische Herstellungsfehler erklärt direkt, warum nachfolgende Oreshnik-Raketen unberechenbar zivile Infrastruktur statt zugewiesener Militärziele treffen", schreiben die Waffenproduzenten.

Am 24. Mai schlug eine Oreshnik in Bila Zerkwa ein, rund 90 Kilometer südlich von Kiew – sie traf eine Garagenanlage statt des anvisierten militärischen Ziels. Nur eine Woche später, am 31. Mai, bombardierte das Geschoss sogar eigene russische Stellungen im besetzten Donezk. Die fehlgeleitete Rakete war offenbar nach einem Doppelstart vom Testgelände Kapustin Jar außer Kontrolle geraten.

Putin-Rakete zusammengestückelt aus vergessenen Sowjet-Geheimnissen

Die russischen Waffenhersteller sparen in ihrem Bericht nicht mit Kritik am eigenen Produkt. Sie beschreiben die Oreshnik als "industriellen Hybrid, zusammengesetzt aus fragmentierten Komponenten völlig unterschiedlicher Raketenlinien, von denen die meisten Jahrzehnte alt sind".

Der Bericht spricht von einem "Frankenstein-Bauplan", bei dem "vergessene sowjetische Geheimnisse wiederbelebt" werden, um die Rakete aus Altteilen zusammenzuflicken. Das streng geheime Programm setze den durch Sanktionen stark belasteten russischen Militärhaushalt unter enormen Druck. Der Rüstungssektor müsse den vom Kreml vorgegebenen komprimierten Zeitplan für die Stationierung umsetzen – mit entsprechenden Qualitätseinbußen.

Von wegen Wunderwaffe: Eigene Hersteller entlarven Putins Raketen-Debakel

Die russischen Waffenproduzenten ziehen ein vernichtendes Fazit über Putins Prestigeprojekt. Der Westen "muss die Oreshnik für das sehen, was sie wirklich ist", fordern sie: "das Produkt eines isolierten Regimes, das strukturelle Schwächen hinter aggressiven eskalatorischen Drohungen verbirgt".

Teure Fehlversuche: Jede Oreshnik-Rakete kostet den Kreml offenbar Millionen

Dabei preist der Kreml die Rakete weiterhin als Wunderwaffe, die London in acht Minuten erreichen und Temperaturen von 4.000 Grad Celsius erzeugen könne. Die Realität sieht anders aus: Bislang wurde die Oreshnik in der Ukraine ohne Sprengköpfe eingesetzt – hauptsächlich, um die Bevölkerung zu terrorisieren. Jeder Fehlschuss kostet geschätzte 40 Millionen Pfund.

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/bua/news.de/stg

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