Politik

Donald Trump: Plötzlich hält er Händchen mit Brigitte Macron – Netz rätselt über bizarre G7-Szene

Donald Trump hält nach der offiziellen Begrüßungszeremonie beim G7-Gipfel plötzlich Händchen mit Frankreichs First Lady Brigitte Macron. Bild: picture alliance/dpa/AP | Thibault Camus

  • Artikel teilen:
  • Donald Trump hielt beim G7-Gipfel die Hand von Brigitte Macron ungewöhnlich lange fest
  • Die Szene ging in den sozialen Netzwerken viral und löste zahlreiche Spekulationen aus
  • Der Vorfall folgt auf frühere öffentliche Sticheleien Trumps gegen das französische Präsidentenpaar

Beim offiziellen Fototermin des G7-Gipfels im französischen Evian-les-Bains kam es am Montag (15.06.2026) zu einer bizarren Szene, die im Netz für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Donald Trump griff nach der Hand von Brigitte Macron und hielt diese in einer Weise fest, die Beobachter als "Tauziehen" charakterisierten.

Weitere aktuelle Meldungen aus dem Politik-Ressort finden Sie am Ende dieses Artikels.

Bizarre Szene vor G7-Gipfel: Donald Trump hält Händchen mit Brigitte Macron

Die kurze, aber merkwürdige Interaktion zwischen dem US-Präsidenten und der französischen First Lady spielte sich direkt vor laufender Kamera ab und vor den Augen von Emmanuel Macron. Was als formeller diplomatischer Anlass geplant war, verwandelte sich durch diesen unerwarteten Moment in eines der meistdiskutierten Ereignisse des Gipfeltreffens. Die Videoaufnahmen verbreiteten sich rasant in den sozialen Netzwerken und lösten eine Welle von Spekulationen aus.

Donald Trump spottet über die Macron-Ehe

Der ungewöhnliche Handschlag folgt auf eine Reihe verbaler Attacken des US-Präsidenten gegen das französische Präsidentenpaar. Bei einer privaten Veranstaltung im April hatte Trump Brigitte Macron öffentlich angegriffen und behauptet, sie behandle ihren Ehemann "extrem schlecht". Der US-Präsident bezog sich dabei offenbar auf ein Video aus dem vergangenen Jahr, in dem Brigitte das Gesicht ihres Mannes beim Verlassen des Präsidentenflugzeugs scheinbar aggressiv weggeschoben hatte.

Emmanuel Macron reagierte auf die Äußerungen mit deutlicher Kritik. Die Kommentare seien weder "elegant" noch "auf dem Niveau" gewesen, erklärte der französische Staatschef. Die Spannungen zwischen beiden Staatsoberhäuptern hatten sich zuvor bereits verschärft, nachdem Trump Frankreich vorgeworfen hatte, die USA im Iran-Konflikt nicht ausreichend zu unterstützen.

Trump-Szene sorgt für Spekulationen im Netz: Dominanz oder Gleichgewichtsprobleme?

Die neuesten Videoaufnahmen waren für das Netz ein gefundenes Fressen. Auf der Social-Media-Plattform X sorgten sie für eine Flut von Reaktionen. "Warum hält Trump die Hand der französischen First Lady vor ihrem Ehemann?", fragte ein Nutzer und spekulierte: "Brauchte er Hilfe beim Gehen, oder dachte er kurz, es sei Melania?" Die Theorien der Kommentatoren gehen weit auseinander. Einige vermuten eine bewusste Machtdemonstration gegenüber Emmanuel Macron: "Er versucht wahrscheinlich zu zeigen, dass er der Dominante ist." Andere sehen schlicht körperliche Gründe: "Er hat Angst zu fallen" oder "Er balanciert sich aus – man erkennt es am Griff." Manche Nutzer verteidigten Trump hingegen: "Er ist 80 Jahre alt. Gebt dem Mann etwas Anerkennung." Ein weiterer Kommentar bezeichnete die Geste als gentlemanlike: "Er hat sie die Stufe hinuntergeführt wie ein echter Gentleman."

Handschlag-Duelle zwischen Trump und Macron

Die Interaktion zwischen Trump und Brigitte Macron reiht sich in eine lange Geschichte symbolträchtiger Begrüßungen zwischen dem US-Präsidenten und der französischen Führung ein. Bereits beim ersten Aufeinandertreffen von Trump und Emmanuel Macron 2017 in Brüssel kam es zu einem verkrampften, überlangen Händedruck – ein frühes Zeichen der Rivalität zwischen beiden Staatschefs.

Die Beziehung der beiden Präsidenten schwankte seither zwischen demonstrativer Herzlichkeit und offener Konfrontation. Macron lud Trump zu den Feierlichkeiten am französischen Nationalfeiertag ein, Trump revanchierte sich mit einem Staatsbankett im Weißen Haus. Doch zum Ende von Trumps erster Amtszeit war die sogenannte "Bromance" Differenzen über Zölle, die Ukraine und den Iran-Konflikt gewichen.

Weitere Meldungen rund um Donald Trump finden Sie hier:

/sfx/news.de/stg

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.