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Donald Trump: "Es wird nur noch bergab gehen" - Psychologe warnt vor Trumps Zustand

Zeigt Trump Anzeichen von Demenz? Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Psychologe Dr. John Gartner sieht bei Trump mögliche Demenz-Anzeichen
  • Kritik entzündet sich an langen Abschweifungen bei öffentlichen Auftritten
  • Weißes Haus verweist auf gute Gesundheitswerte und widerspricht scharf

Der klinische Psychologe Dr. John Gartner schlägt Alarm: US-Präsident Donald Trump zeige zunehmende Symptome von Demenz und malignantem Narzissmus. Der ehemalige Assistenzprofessor an der Johns Hopkins University Medical School stützt seine Einschätzung auf Trumps ausufernde Monologe über seine Bauprojekte in der Hauptstadt.

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Psychologe schlägt Alarm: Zeigt Trump Anzeichen von Demenz?

"Tangentiales Sprechen ist eines der diagnostischen Kriterien für Demenz", erklärte Gartner gegenüber "The Daily Beast". Der US-Präsident schweife regelmäßig vom eigentlichen Thema ab und kehre immer wieder zu Projekten zurück, die seinen persönlichen Stempel tragen. Besonders auffällig sei Trumps Fixierung auf einen geplanten Triumphbogen nach Pariser Vorbild. "Er ist besessen von Dingen, die Ruhm auf ihn reflektieren", so Gartner. "Er verwandelt Washington D.C. in Trump D.C."

Vergangenen Freitag erlebten Landwirte aus Wisconsin, die eigentlich über sinkende Rohstoffpreise und wirtschaftliche Unsicherheit sprechen wollten, einen sechsminütigen Exkurs über den Reflecting Pool und andere Verschönerungsmaßnahmen in Washington. Trump präsentierte ihnen sogar Vorher-Nachher-Bilder. "Schaut euch das an! Das ist unsere Hauptstadt", erklärte er den höflich nickenden Farmern.

Bei einem Termin zur Kohlepolitik im Oval Office hielt der Präsident Fotografien hoch, die die Länge des Reflecting Pools mit Wolkenkratzern weltweit verglichen. Im Mai widmete er eine 44-minütige Pressekonferenz dem neuen Ballsaal im Weißen Haus und führte Reporter durch die Baustelle – wo er nebenbei enthüllte, dass unter dem Gebäude ein sechsstöckiger unterirdischer Bunker mit Militärkrankenhaus und geheimen Forschungseinrichtungen entsteht.

Weißes Haus kontert mit scharfer Attacke

Die Regierung weist die Einschätzungen des Psychologen entschieden zurück. "Wenn es quakt wie eine Ente, könnte es tatsächlich einfach ein demokratischer Quacksalber sein", erklärte Sprecher Davis Ingle gegenüber "The Daily Beast". Trump sei "der schärfste, zugänglichste und energischste Präsident der amerikanischen Geschichte", so Ingle weiter. Mediziner, die sich auf Ferndiagnosen oder falsche Spekulationen aus politischen Motiven einließen, würden eindeutig gegen ihren hippokratischen Eid verstoßen.

Der jüngste Gesundheitsbericht des Leibarztes im Weißen Haus bescheinigt dem Präsidenten "ausgezeichnete Gesundheit" und volle Amtsfähigkeit. Trump selbst brüstet sich regelmäßig damit, kognitive Tests mit Bravour bestanden zu haben – wobei Experten anmerken, dass diese Tests lediglich Demenz-Screening-Instrumente sind und keine Intelligenz messen.

Donald Trump verstört mit nächtlichen Tiraden und Jesus-Vergleichen

Gartner steht mit seinen Bedenken nicht allein. In den vergangenen Monaten haben mehrere Mediziner Besorgnis über das zunehmend erratische Verhalten des Präsidenten geäußert. Trump fällt durch nächtliche Posting-Exzesse auf seiner Plattform Truth Social auf, drohte öffentlich damit, "eine ganze Zivilisation zu zerstören", und veröffentlichte blasphemische Beiträge, in denen er sich selbst als Jesus darstellte.

Bei öffentlichen Veranstaltungen wurde der Präsident mehrfach dabei beobachtet, wie er einnickte. Zudem reagiert er verstärkt aggressiv auf Journalistinnen. Eine Analyse von "The Daily Beast" ergab, dass Trump zwischen dem 1. Mai und dem 5. Juni bei 17 verschiedenen Anlässen über seine Bauprojekte sprach – darunter Kabinettssitzungen und Flughafen-Pressekonferenzen, die eigentlich anderen Themen gewidmet waren.

Trumps familiäre Vorgeschichte gibt zusätzlich Anlass zur Sorge: Sein Vater verstarb 1999 im Alter von 93 Jahren an einer Lungenentzündung, die durch Alzheimer kompliziert wurde. Zuvor hatte er bereits eine Demenz-Diagnose erhalten.

Der Psychologe Gartner, der einräumt, den US-Präsidenten nicht persönlich untersucht zu haben, sieht seit Jahren Anzeichen einer frontotemporalen Demenz. "Seine Demenz wird zunehmend desorganisierter und impulsiver", warnt er. Die Prognose fällt düster aus: "Es wird von hier an nur noch bergab gehen."

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/bos/news.de/stg

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