Marco Rubio: Trump unabsichtlich entlarvt? US-Außenminister offenbart "kognitives" Problem
Hat Marco Rubio versehentlich kognitive Schwierigkeiten bei Donald Trump offenbart? Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Erstellt von Anika Bube
07.06.2026 14.04
- Marco Rubio betont bei einer Anhörung, Donald Trump schlafe kaum
- Ein Journalist wertet die Aussage als unbeabsichtigtes Eigentor des Außenministers
- Erneut werden Fragen zu Trumps körperlicher und geistiger Verfassung diskutiert
Bei einer Anhörung vor dem Außenpolitischen Ausschuss des Repräsentantenhauses wurde US-Außenminister Marco Rubio gefragt, ob er Donald Trump jemals während einer Kabinettssitzung einnicken gesehen habe. Rubio verneinte dies und fügte hinzu: "Im Gegenteil, der Mann schläft nicht, was ein großes Problem ist." Der unabhängige Journalist Glawe griff diese Bemerkung in einer am Samstag auf seinem Substack veröffentlichten Analyse auf. Seiner Einschätzung nach wollte Rubio Trump eigentlich als energiegeladenen Anführer darstellen – erreichte damit jedoch "das genaue Gegenteil". Die Aussage deutet unbeabsichtigt auf kognitive Schwierigkeiten des US-Präsidenten hin.
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Rubio will Trump loben – doch seine Aussage entfacht neue Debatte
Rubio hatte offenbar beabsichtigt, den Präsidenten als nahezu übermenschlichen Anführer zu präsentieren, der bis tief in die Nacht an komplexen Problemen arbeite. Doch Glawe sieht in der Aussage eine ganz andere Botschaft: Trumps Schlafdefizit, das sich in seinen häufig manischen nächtlichen Posting-Sessions auf Truth Social zeige, sei vielmehr ein Problem für die "offensichtlich nachlassenden geistigen und körperlichen Fähigkeiten" des US-Präsidenten. Die Anzeichen dieses Verfalls seien für jeden erkennbar, der sie sehen wolle, schreibt der Journalist. Die gut gemeinte Verteidigung des Außenministers habe sich damit in ihr Gegenteil verkehrt.
Nationale Sicherheit in Gefahr?
Trumps körperlicher Zustand steht bereits seit längerem unter Beobachtung. Berichten zufolge wurde der Präsident mit verschiedenen Auffälligkeiten gesehen und soll bei Treffen eingenickt sein. Auch seine geistige Verfassung wird hinterfragt – besonders mit Blick auf seinen 80. Geburtstag in diesem Monat. Laut Glawe hat der Zustand von Trumps kognitiven Fähigkeiten mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das eine legitime Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstelle. Die Administration reagiere auf entsprechende Fragen jedoch mit "Verachtung, Leugnung, Spott und Lügen". Eine plausible Erklärung für die körperlichen Beschwerden des Präsidenten habe niemand aus Trumps Umfeld geliefert.
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