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Wladimir Putin: Kremlchef setzt tödlichen Plan um - Rekruten enden als "Kanonenfutter"

Wladimir Putin setzt einem Bericht zufolge auf einen neuen Söldnerplan. Bild: picture alliance/dpa/Kremlin Poo/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Vyacheslav Prokofyev

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  • Wladimir Putin zwingt neue Rekruten direkt an die Ukraine-Front
  • Wladimir Putin hat fast 3.000 afrikanische Soldaten in seiner Armee
  • Putin-Rekrut wurde ohne Training in den Ukraine-Krieg geschickt
  • Putins Afrika-Söldner werden als "Kanonenfutter" verspottet

Es ist ein perfider Plan des Kremlchefs. Russland lockt afrikanische Migranten mit dem Versprechen regulärer Arbeitsplätze ins Land, um sie anschließend als "Kanonenfutter" an die ukrainische Front zu schicken. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des ukrainischen Zentrums für Strategische Kommunikation hervor. Bereits in der Vergangenheit wurde über diesen perfiden Putin-Plan berichtet.

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Wladimir Putin zwingt neue Rekruten an die Ukraine-Front

Die russischen Behörden nutzen demnach Sportveranstaltungen, Bildungsprogramme und Arbeitsvermittlungsagenturen als Tarnung für ihre Rekrutierungsmaschinerie. Auch bereits bestehende Migrationsnetzwerke, die traditionell für schlecht bezahlte Arbeitskräfte genutzt werden, werden für militärische Zwecke missbraucht.

Das ukrainische Zentrum wirft Moskau vor, gezielt die wirtschaftlichen Notlagen in afrikanischen Staaten auszunutzen. Der Kreml fange Migrationsströme ab und leite sie direkt vom zivilen Sektor an die Kriegsfront um, heißt es in dem Bericht. Die betroffenen Männer werden ohne ihr Wissen oder gegen ihren Willen in den Ukraine-Krieg hineingezogen.

Wladimir Putin hat fast 3.000 afrikanische Soldaten in seiner Armee

Der ukrainische Militärgeheimdienst hat nach eigenen Angaben mittlerweile knapp 3.000 afrikanische Staatsbürger identifiziert, die Verträge mit der russischen Armee unterzeichnet haben. Noch im Februar hatte Kiew von mehr als 1.700 Kämpfern aus 36 afrikanischen Nationen in Putins Streitkräften gesprochen. Den rekrutierten Afrikanern werden dem Bericht zufolge monatliche Zahlungen von umgerechnet 2.000 Euro sowie ein einmaliger Bonus von 6.600 Euro in Aussicht gestellt.

Die wichtigsten Herkunftsländer der Rekruten sind Kenia, Ägypten, Kamerun, Ghana, Nigeria, Uganda, Algerien, Mali, Südsudan und Südafrika. Kenia meldete bereits im vergangenen Jahr, dass einige seiner Staatsbürger in russischen Militärlagern festgehalten wurden, nachdem sie unbeabsichtigt in den Konflikt geraten waren.

Putin-Rekrut wurde ohne Training in den Ukraine-Krieg geschickt

Der Kenianer Michael, einer von Tausenden ausländischen Söldnern an der ukrainischen Front, berichtete dem britischen "Telegraph", wie er getäuscht wurde. Bei der Anwerbung sei ihm ein Posten im Sicherheitsbereich in Aussicht gestellt worden. Die Realität sah völlig anders aus. Nach seiner Ankunft musste er einen Militärvertrag unterzeichnen und erhielt Ausrüstung samt Schusswaffe. Eine Einweisung oder Ausbildung gab es nicht.

Der frühere Verkäufer wurde zunächst mit Essenslieferungen betraut, später jedoch direkt an die Frontlinie geschickt. Dort war er ständiger Gefahr durch ukrainische Drohnen ausgesetzt, die das Kampfgeschehen dominierten. Die afrikanischen Kämpfer würden gezielt an Positionen geschickt, die russische Soldaten selbst meiden wollten, erklärte er.

Putins Afrika-Söldner werden als "Kanonenfutter" verspottet

In sozialen Medien kursierende Videos belegen das erschreckende Ausmaß der Menschenverachtung.

  • In einem verbreiteten Clip ist zu sehen, wie ein schwarzer Söldner mit einer Landmine am Körper von einem russischen Soldaten unter Waffengewalt gezwungen wird, sich als "menschliche Bombe" gegen einen ukrainischen Bunker einzusetzen. Der Russe verwendete dabei rassistische Ausdrücke und bezeichnete den Rekruten als "Dosenöffner".
  • Ein weiteres Video zeigt eine Gruppe afrikanischer Söldner in einem verschneiten Wald. Der filmende russische Soldat kommentierte: "Schaut, wie viele Kanonenfutter hier ist." Sie würden bald "anders singen", wenn sie an die Front kämen.

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