Wladimir Putin: Kremlchef ist machtlos - Rüstungsfabrik explodiert nach "Flamingo"-Angriff
Wladimir Putin muss einen weiteren Rückschlag im Ukraine-Krieg hinnehmen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Dmitri Lovetsky
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
11.06.2026 08.43
- Wladimir Putin kann ihn nicht aufhalten: "Flamingo"-Angriff erschüttert Russland
- Ukraine-Krieg aktuell: Rüstungsfabrik und Raffinerie gehen in Flammen auf
- Wladimir Putin bleibt hart: Kreml weist Friedensbemühungen zurück
Wladimir Putins Luftabwehr im Inneren Russlands erweist sich wieder einmal als mangelhaft. Kritiker des Kremlchefs sprechen von einer Blamage. Ukrainische Streitkräfte haben eine massive Angriffswelle gegen mehrere Ziele tief im russischen Hinterland geflogen. Dabei kamen Flamingo-Marschflugkörper zum Einsatz, die eine Distanz von über 1000 Kilometern zurücklegten. Bereits zuvor gingen bei einem Angriff vier Putin-Kommandozentralen in Flammen auf.
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Wladimir Putin kann ihn nicht aufhalten: "Flamingo"-Angriff erschüttert Russland
Die ukrainische Behörde für strategische Kommunikation Spravdi bestätigte den Einsatz der reichweitenstarken Waffen und veröffentlichte entsprechende Videoaufnahmen auf der Plattform X.
- "Die russische Luftabwehr kann das, was auf sie zukommt, nicht aufhalten", hieß es dort.
Die Attacken richteten sich vor allem gegen strategische Ziele der russischen Kriegsführung. Betroffen waren unter anderem Rüstungsbetriebe und Energieanlagen in verschiedenen Regionen des Landes.
It looks like Fire Point's Flamingo missiles paid a visit to Russia's VNIIR Progress plant in Cheboksary.
The plant produces components for Russian missiles and drones. pic.twitter.com/lfoDI2P1B9
— Anton Gerashchenko (@Gerashchenko_en) June 10, 2026
Ukraine-Krieg aktuell: Rüstungsfabrik und Raffinerie gehen in Flammen auf
It looks like Fire Point's Flamingo missiles paid a visit to Russia's VNIIR Progress plant in Cheboksary.
The plant produces components for Russian missiles and drones. pic.twitter.com/lfoDI2P1B9
In der Hauptstadt der Tschuwaschischen Republik, Tscheboksary, schlugen Raketen im Rüstungsbetrieb WNIIR-Progress ein.
- Der Telegram-Kanal Astra veröffentlichte Foto- und Videomaterial, das dichte schwarze Rauchschwaden über dem Fabrikgelände dokumentiert. Das Werk war in der Vergangenheit bereits mehrfach ins Visier ukrainischer Angriffe geraten.
Einen besonders schweren Treffer erlitt die Kujbyschew-Ölraffinerie in Samara, eine der größten Produktionsanlagen des russischen Ölkonzerns Rosneft.
- Nach dem Drohnenangriff brach Feuer in der strategisch wichtigen Anlage aus. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich Aufnahmen mit Rauchsäulen über dem Raffinerie-Komplex.
Die örtlichen Behörden bestätigten den Angriff offiziell zunächst nicht. Die Region verhängte jedoch Luftalarm und forderte die Bevölkerung auf, Schutzräume aufzusuchen.
Ukraine-Krieg aktuell: Auch Moskau unter Beschuss
Neben den strategischen Hauptzielen gerieten auch weitere russische Regionen ins Visier der ukrainischen Angriffe. Selbst die russische Hauptstadt blieb nicht verschont.
- Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte mit, die Luftverteidigung der Hauptstadtregion habe zwölf Drohnen abgefangen. Diese seien auf dem Weg nach Moskau gewesen, bevor sie zerstört werden konnten.
Die zeitgleichen Angriffe auf mehrere weit auseinanderliegende Regionen zeigen die gewachsene Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, koordinierte Operationen tief im russischen Territorium durchzuführen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von insgesamt 326 abgefangenen Drohnen.
Wladimir Putin bleibt hart: Kreml weist Friedensbemühungen zurück
Die Ukraine verfolgt seit Monaten eine systematische Strategie gegen russische Energie- und Rüstungsanlagen.
- Mit den wiederholten Attacken auf diese Infrastruktur sollen die militärische Versorgung der russischen Truppen gestört und die Öleinnahmen Moskaus reduziert werden.
- Die Angriffe zielen darauf ab, die wirtschaftliche und logistische Basis der russischen Kriegsführung zu schwächen.
Derweil bleibt eine diplomatische Lösung des Konflikts in weiter Ferne.
- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte kürzlich direkte Gespräche in einem neutralen Drittstaat ins Spiel gebracht.
- Der Kreml erteilte diesem Vorschlag jedoch eine sofortige Absage.
- Auch aktuelle Aufrufe europäischer Regierungschefs zu Friedensverhandlungen wies Moskau unmittelbar zurück.
Der Kreml setzt damit seinen Kriegskurs unbeirrt fort, während die Ukraine ihre Angriffe auf strategische Ziele im russischen Hinterland intensiviert.
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