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Carmen Geiss: TV-Millionärin emotional wie nie - diese Worte rühren zu Tränen

Carmen Geiss erinnert sich an den dramatischen Überfall. Bild: picture alliance/dpa | Felix Hörhager

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  • Carmen Geiss erinnert sich an Horror-Nacht
  • Vier bewaffnete Täter stürmten die Geiss-Villa bei Ramatuelle
  • Carmen Geiss kann Überfall nicht vergessen

Zum ersten Jahrestag des traumatischen Raubüberfalls hat sich Carmen Geiss mit bewegenden Worten an ihre Follower gewandt. In einem emotionalen Instagram-Beitrag erinnert die TV-Millionärin an die Gewaltnacht vom 14. auf den 15. Juni 2025, die sie und ihren Ehemann Robert bis heute verfolgt.

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Carmen Geiss erinnert sich an Horror-Nacht

Besonders eindringlich beschreibt Carmen die zeitliche Dimension des Schreckens: Der Überfall dauerte lediglich 22 Minuten. Doch diese kurze Zeitspanne habe sich angefühlt wie eine Ewigkeit, schreibt sie.

  • "22 Minuten voller Angst, Hilflosigkeit und Ungewissheit. 22 Minuten, in denen man nicht weiß, was als Nächstes passiert. 22 Minuten, die unser Leben für immer verändert haben."

Die 61-Jährige betont, dass manche Erlebnisse sich tief in die Seele einbrennen würden. Nach einem Jahr der Verarbeitung konzentriert sie sich jedoch auf das Positive:

  • "Ich denke daran, dass wir überlebt haben. Dass wir trotz allem noch hier sind. Dass wir uns nicht haben brechen lassen."

Vier bewaffnete Täter stürmten die Geiss-Villa bei Ramatuelle

In der besagten Nacht drangen vier maskierte und bewaffnete Männer in das Luxusanwesen der Geissens bei Ramatuelle ein, rund zehn Kilometer von Saint-Tropez entfernt. Die Täter gingen dabei mit erschreckender Brutalität vor und schreckten auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück.

Carmen erlitt eine Schnittverletzung am Hals, nachdem sie gewürgt worden war. Robert musste Tritte gegen die Rippen einstecken.

  • "Wir mussten die Tresore aufmachen. Carmen ist gewürgt worden. Hat eine Schnittwunde am Hals. Mir haben sie in die Rippen getreten", schilderte Robert Geiss die dramatischen Ereignisse damals.

Die Einbrecher plünderten unter Zwang die geöffneten Tresore und erbeuteten Wertgegenstände. Die zuständige französische Staatsanwaltschaft bestätigte zwar den Raubüberfall, hielt sich jedoch mit weiteren Details zurück.

  • Auf Überwachungsaufnahmen ist zu sehen, wie Carmen sich ein Tuch auf ihre Halswunde presst - ein verstörendes Zeugnis der Gewaltnacht.

"Ich versuche manchmal, so viel zu trinken, dass ich da nicht drüber nachdenken muss"

Die traumatischen Erlebnisse haben bei beiden Ehepartnern tiefe Spuren hinterlassen. Im RTL-Interview mit Frauke Ludowig offenbarte Carmen zuletzt, dass sie zeitweise zur Flasche griff, um die Erinnerungen zu verdrängen. "Ich versuche manchmal, so viel zu trinken, dass ich da nicht drüber nachdenken muss. Ja, das habe ich manchmal gemacht", gestand die 61-Jährige. Zudem kämpft sie mit massiven Schlafproblemen: "Ich kann nachts nicht mehr schlafen, auch mit Tabletten teilweise nicht. Auch heute noch."

Drei Verdächtige bereits in Untersuchungshaft

Während das Ehepaar Geiss weiterhin mit den Folgen des Überfalls kämpft, meldet die französische Justiz Fortschritte bei der Aufklärung des Falls. Die stellvertretende Staatsanwältin von Draguignan, Laurence Barriquand, teilte mit, dass die Ermittlungen sehr gut voranschreiten würden.

Bereits vor einem halben Jahr gelang den Fahndern ein wichtiger Erfolg: Drei Tatverdächtige wurden festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Damit scheint zumindest ein Teil der Tätergruppe gefasst worden zu sein. Allerdings bleiben noch Fragen offen. Die Staatsanwaltschaft konnte bislang nicht sagen, ob sich weitere Verdächtige im Visier der Ermittler befinden. Auch die Frage, wann mit einem Strafprozess zu rechnen ist, ließ die Behörde unbeantwortet.

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