Wladimir Putin: Spezialeinheit stürmt Putin-Tanker - Video zeigt Einsatz bei Nacht
Ein Video zeigt den Angriff auf einen Tanker von Wladimir Putins Schattenflotte. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Vyacheslav Prokofyev
Erstellt von Tobias Rüster
14.06.2026 13.03
- Spezialtruppen stürmen mutmaßlichen Putin-Tanker
- Putin-Tanker wollte von Russland nach Ägypten
- Schlag gegen Wladimir Putins Kriegsfinanzierung
Es soll ein Schlag gegen Wladimir Putins Kriegsfinanzierung sein. Britische Spezialeinheiten haben einen angeblich zur russischen Schattenflotte gehörenden Öltanker im Ärmelkanal geentert. Veröffentlichtes Videomaterial (unter anderem bei der "Daily Mail") dokumentiert die spektakuläre Aktion in der Dunkelheit. Es ist längst nicht der einzige Putin-Rückschlag, über den aktuell berichtet wird.
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Ukraine-Krieg aktuell: Spezialtruppen stürmen mutmaßlichen Putin-Tanker
Die Aufnahmen zeigen, wie sich Angehörige der Royal Marines aus Helikoptern auf das Schiff Smyrtos abseilen. Bei der Operation handelt es sich nach Angaben der Behörden um eine Premiere dieser Art. Schwer bewaffnete Soldaten sind auf den Bildern zu sehen, wie sie das Kommando über das Schiff übernehmen.
Auf der Brücke des Tankers kontrollierten die Einsatzkräfte die Schiffspapiere und Dokumente. Weitere Videosequenzen dokumentieren, wie Spezialisten sämtliche Kabinen an Bord durchsuchten. Beamte der britischen National Crime Agency prüften parallel die Unterlagen.
- Die sechsstündige Aktion wurde laut "Daily Mail" in enger Koordination mit französischen Behörden durchgeführt.
- Der unter kamerunischer Flagge fahrende Tanker war am 5. Juni aus dem russischen Ust-Luga ausgelaufen.
- Als Zielhafen war den Angaben zufolge Port Said in Ägypten angegeben.
- Das Schiff liegt aktuell vor der Küste von Weymouth in Dorset.
Putin-Tanker geentert - Schlag gegen Russlands Krieg
Briten-Premierminister Keir Starmer gab die Anweisung für die Aktion gegen den Schattenflotten-Tanker und wertete diese als Erfolg. Über den Kurznachrichtendienst X erklärte er, dass die Intervention in den frühen Morgenstunden einen weiteren Schlag gegen Russland darstelle. Die Botschaft an jene, die Putins Krieg in der Ukraine befeuerten, sei klar: "Sie werden sich nicht verstecken können."
Das britische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass bei der Operation ein beträchtliches Aufgebot an Militärressourcen zum Einsatz kam. Royal-Marines-Kommandos und Beamte der National Crime Agency wurden durch Chinook-Transporthubschrauber, Merlin Mk4 sowie Wildcat-Luftfahrzeuge unterstützt. Zusätzlich kam ein Aufklärungsflugzeug vom Typ RAF P-8 zum Einsatz. An der maritimen Operation beteiligten sich die Kriegsschiffe HMS Sutherland und HMS Ledbury.
- Die rechtliche Grundlage für solche Interventionen hatte die Regierung bereits Monate zuvor geschaffen. Im März erhielten britische Truppen und Ermittlungsbehörden die Befugnis, Schattenflotten-Schiffe zu betreten.
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