Dmitri Medwedew: "Schon wieder betrunken?" - Ex-Kremlchef verhöhnt nach Videobotschaft
Dmitri Medwedew sendete eine provokante Feiertagsbotschaft. Bild: picture alliance:dpa:Sputnik:Kremlin Pool:AP | Alexei Nikolsky
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
13.06.2026 16.38
- Dmitri Medwedew entsetzt mit Videobotschaft zum Nationalfeiertag
- Ex-Kremlchef teilt provokantes Video im Netz
- Medwedew schreddert Bilder von Merz, von der Leyen und Starmer
- Medwedew verspottet für hetzerisches KI-Video
Der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew fällt nicht erst seit Beginn des Ukraine-Krieges, der aktuell einmal mehr zu eskalieren droht, durch hetzerische Beiträge in den sozialen Netzwerken auf. Doch mit Beginn der "militärischen Spezialoperation" scheint sich die Menge an polemischen und propagandistischen Posts deutlich erhöht zu haben. Am russischen Nationalfeiertags am 12. Juni entsetzte Dmitri Medwedew nun erneut mit einer provokanten Videobotschaft.
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Dmitri Medwedew entsetzt mit Videobotschaft zum Nationalfeiertag
In dem kurzen Clip, welcher unter anderem auf seinem X-Account sowie bei Telegram zu finden ist, schreddert Dmitri Medwedew Bilder von Bundeskanzler Friedrich Merz, der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen sowie dem britischen Premierminister Keir Starmer. Die Geste, die bereits für sich spricht, unterstrich er zusätzlich mit der Botschaft: "Kein Feind kann das Wachstum und den Wohlstand unseres Vaterlandes aufhalten. Einen schönen Nationalfeiertag!"
No enemy can stop our homeland’s growth and prosperity.
— Dmitry Medvedev (@MedvedevRussiaE) June 12, 2026
Happy Russia Day! pic.twitter.com/xkMymKg3Ui
Medwedew schreddert Bilder von Merz, von der Leyen und Starmer
Was der frühere Kremlchef damit erreichen möchte, ist eindeutig. Medwedew appelliert an den Nationalstolz der Russen und betont bewusst Russlands Widerstandsfähigkeit gegen "äußere Feinde". Für die ukrainischen Verbündeten Deutschland, die EU sowie Großbritannien ist es als unterschwellige Drohung zu verstehen.
Medwedew verspottet für hetzerisches KI-Video
Doch mit seinem hetzerischen Video macht sich Dmitri Medwedew erneut selbst zur Zielscheibe, da sich im Netz plötzlich der Spott über ihn ergießt und man dem Ex-Kremlchef vorwirft, betrunken gewesen zu sein, als er das KI-Video erstellt hat:
- "Die Ukrainer machen euch gerade ordentlich fertig. Vielleicht bist du zu betrunken, um das zu merken!"
- "Wow, das ist genauso dumm und lahm wie die Invasion der Ukraine."
- "Du verdammter Idiot."
- "Nimm's mit dem Wodka etwas ruhiger... Bist du schon wieder betrunken, Dmitry?"
Dass Dmitri Medwedew während seiner Amtszeit als russischer Präsident (2008 bis 2012) als liberale Hoffnung Russlands galt, ist bei Beiträgen wie diesen heute kaum noch vorstellbar.
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