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Donald Trump und der Iran-Krieg: "Alle Optionen sind schlecht!" Trump in Sackgasse gefangen

Mit seinem Iran-Krieg hat sich Donald Trump in die Sackgasse manövriert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Donald Trump steckt in Sackgasse fest - alles wegen seinem Iran-Krieg
  • US-Präsident spricht pausenlos von Triumphen im Nahost-Konflikt, doch die Realität sieht anders aus
  • Kolumnist rechnet mit "The Don" ab: Trump flüchtet sich in Fantasiewelt

Als Donald Trump Ende Februar 2026 verkündete, US-Truppen im Rahmen von "Operation Epischer Zorn" zur Unterstützung israelischer Angriffe auf den Iran entsandt zu haben, rechnete der US-Präsident felsenfest damit, dass der Nahost-Konflikt damit binnen weniger Tage entschärft sein würde. Ein Blick auf das aktuelle Nachrichtengeschehen zeigt jedoch, dass Donald Trump mit seiner Prognose gründlich daneben lag und dass sich auch nachfolgende Siegesversprechen von "The Don" in Wohlgefallen aufgelöst haben.

Donald Trump stellt Ende des Iran-Krieges in Aussicht - Friedensabkommen lässt auf sich warten

Zuletzt hatte Donald Trump am 23. Mai verkündet, dass ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Konflikts kurz vor dem Abschluss stehe. Die Vereinbarung werde "in Kürze bekannt gegeben", so der Präsident damals. Doch mehr als zwei Wochen später zeigt sich ein völlig anderes Bild: Von einem Friedensschluss fehlt jede Spur, stattdessen liefern sich US-amerikanische und iranische Streitkräfte weiterhin regelmäßig Gefechte. Die militärischen Auseinandersetzungen halten unvermindert an, während diplomatische Fortschritte ausbleiben. Trumps optimistische Prognose hat sich bislang nicht bewahrheitet – im Gegenteil verschärft sich die Lage zusehends.

Iran-Krieg tobt trotz Trump-Ankündigung zu Friedensabkommen weiter

Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen das Ausmaß der Eskalation. Anfang Juni richtete ein iranischer Drohnenangriff erhebliche Schäden am internationalen Flughafen von Kuwait an. Wenige Tage später feuerte der Iran ballistische Raketen auf Israel ab, woraufhin israelische Streitkräfte mit Gegenschlägen reagierten. Auch die strategisch wichtige Meerenge bleibt ein Krisenherd. Die Straße von Hormus ist nach wie vor für den Großteil des Schiffsverkehrs gesperrt – lediglich ein minimaler Warenfluss passiert die Wasserstraße. Diese Blockade einer der wichtigsten Ölrouten der Welt verschärft die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts erheblich.

Donald Trump in der Sackgasse gefangen - Kolumnist rechnet mit US-Präsident ab

Der konservativ eingestellte Kommentator Max Boot übt in der "Washington Post" scharfe Kritik am Präsidenten. Donald Trump befinde sich demnach in einer ausweglosen Situation: Er wolle weder militärisch eskalieren noch schmerzhafte Zugeständnisse machen. Stattdessen halte "The Don" am Status quo fest und "flüchte sich zeitweise in eine Fantasiewelt", so Boot.

Der Präsident verbringe viel Zeit damit, seinen angeblichen "Sieg" zu preisen und sich über mangelnde Anerkennung zu beklagen. Dies sei "offensichtlich Wunschdenken", urteilt der Kolumnist. Trump versuche lediglich, der bitteren Realität auszuweichen: "Alle Optionen sind schlecht, und Trump kann niemandem außer sich selbst die Schuld geben."

"Alle Optionen sind schlecht": Donald Trump hat sich mit Iran-Krieg in ausweglose Situation manövriert

Nach Einschätzung von Kolumnist Max Boot steht dem US-Präsidenten nur noch die sprichwörtliche Wahl zwischen Pest und Cholera offen. Entweder lässt er weiterhin amerikanisches Blut vergießen und nimmt die Blockade des globalen Ölmarkts in Kauf - oder er macht dem iranischen Regime Zugeständnisse, um zur Situation zurückzukehren, die unter Obamas Atomabkommen herrschte, skizziert der Trump-Kritiker.

Erste Ansätze für mögliche Verhandlungen seien sofort gescheitert, nachdem rechte Kommentatoren Parallelen zu Obamas Vereinbarung gezogen hätten. Boot hofft, diese ernüchternde Erfahrung werde Trump künftig von weiteren "Kriegen nach Wahl" abhalten.

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/news.de/stg

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