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Wladimir Putin: Kremlchef blamiert - Russen-Bombe trifft laut Bericht eigenes Raketenlager

Wladimir Putin führt seit Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexander Kazakov

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  • Wladimir Putin machtlos bei Explosion nahe Belgorod
  • Ukraine-Krieg aktuell: Mysteriöse Detonation hinterlässt Verwüstung
  • Wladimir Putins Luftabwehr warnt vor Angriffen
  • Wladimir Putin will Ukraine-Krieg aktuell nicht beenden

In der russischen Region Belgorod hat eine gewaltige Explosion für Aufsehen gesorgt. Im Internet verbreiteten sich Videoaufnahmen (unter anderem beim Social-Media-Dienst X), die eine massive Rauchwolke zeigen, welche nahe dem Dorf Belowskoje in den Himmel aufstieg. Trümmerteile waren zu sehen, wie sie nach der Detonation wieder zu Boden fielen.

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Wladimir Putin machtlos bei Explosion nahe Belgorod

Was genau die Explosion ausgelöst hat, bleibt bislang ungeklärt - Wladimir Putin, der zuletzt bei Drohnenangriffen der Ukraine gleich vier Kommandozentralen einbüßte, war jedenfalls machtlos.

  • Erste Meldungen aus der Region deuteten darauf hin, dass eine russische Fliegerbombe möglicherweise in dem Areal niedergegangen sein könnte.
  • Bei X wurde gemutmaßt, dass eine russische Lenkbombe ein Munitionsdepot getroffen hat. Die Russen lagerten dort vermutlich ihre Iskander- oder S-300-Raketen, heißt es.
  • Spätere Spekulationen gingen jedoch in eine andere Richtung: Ein ukrainischer Drohnenangriff könnte ein Munitionslager getroffen haben, was eine größere Kettenreaktion ausgelöst hätte.

Ukraine-Krieg aktuell: Mysteriöse Detonation hinterlässt Verwüstung

Die Wucht der Detonation hinterließ erhebliche Verwüstungen in und um Belowskoje. Nach Angaben der Behörden wurden drei Apartmentgebäude, mehr als 20 Einfamilienhäuser sowie ein Bürokomplex in Mitleidenschaft gezogen. Fünf Frauen erlitten Gehirnerschütterungen und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus in Belgorod gebracht. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben aus Russland nicht.

Wladimir Putins Luftabwehr warnt vor Angriffen

Die mysteriöse Explosion erfolgte inmitten einer erheblichen Eskalation der Luftangriffe. Russische Behörden berichteten von einem Drohnenangriff auf die Region St. Petersburg, den sie als "beispiellos" bezeichneten. Im erweiterten Gebiet von Leningrad sollen über 140 unbemannte Fluggeräte abgewehrt worden sein.

  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte zuletzt, dass Drohnen seines Landes bis zu 1000 Kilometer weit in russisches Territorium vorgedrungen sind. Ziele der Angriffe waren nach seinen Angaben militärische Einrichtungen, darunter Marinestützpunkte und Treibstoffanlagen.
  • Selenskyj verteidigte die weitreichenden Operationen als "gerechte Antwort" auf die russische Aggression. Die Ukraine habe das Recht, Objekte anzugreifen, die den russischen Kriegseinsatz unterstützten, argumentierte der Staatschef.

Wladimir Putin will Ukraine-Krieg aktuell nicht beenden

Der Konflikt zwischen beiden Ländern wird von zunehmenden Anschuldigungen begleitet. Die Ukraine wirft russischen Streitkräften vor, zwei zivile Such- und Rettungsboote im Schwarzen Meer attackiert zu haben. Kiew zufolge befanden sich die Schiffe bei einer humanitären Mission, als sie unter Beschuss gerieten.

Trotz internationaler Aufrufe zu einem Waffenstillstand zeigt sich Präsident Wladimir Putin unbeeindruckt. Er beharrt darauf, dass Moskau seine militärischen Ziele weiterverfolgen werde. Die Ukraine ihrerseits hält an ihrer Forderung nach direkten Verhandlungen fest. Eine Annäherung der Positionen ist derzeit nicht erkennbar, während die Kampfhandlungen weitergehen.

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