Wladimir Putin: Bloßgestellt im Ukraine-Krieg - Kremlchef verliert kompletten Flughafen
Wladimir Putin musste einen neuen Rückschlag im Ukraine-Krieg hinnehmen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Vyacheslav Prokofyev
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
05.06.2026 13.33
- Wladimir Putin verliert Flughafen Donezk im Ukraine-Krieg
- Ukraine-Krieg aktuell: Blamage für Wladimir Putin perfekt
Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben die Kontrolle über den Flughafen Donezk erlangt - ohne eigene Soldaten vor Ort zu stationieren. Das strategisch bedeutsame Flugfeld befindet sich rund hundert Kilometer hinter der gegenwärtigen Frontlinie in russisch besetztem Gebiet. Die Operation stellt laut Kiew einen bedeutenden Schlag gegen Wladimir Putins Luftwaffe dar. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.
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Wladimir Putin verliert Flughafen Donezk im Ukraine-Krieg
Die Übernahme erfolgte durch Fernsteuerung der elektronischen Leitsysteme des Flugplatzes. Parallel dazu wurden mit unbemannten Fluggeräten zentrale Einrichtungen attackiert: elektronische Anlagen, Startplätze für Drohnen, Lagerhallen sowie Treibstoffdepots. Nach ukrainischen Angaben ist der Flughafen dadurch für russische Militäroperationen nicht mehr nutzbar. Die ukrainische Seite bezeichnet den Vorgang als "erste Operation dieser Art in der modernen Geschichte". Kiew zufolge wurde der Airport bereits 2014 von Putin-Separatisten besetzt.
Zur Klarstellung: Die Anlage befindet sich weiterhin in russisch besetztem Gebiet. Nach aktueller Quellenlage hat die Ukraine den Flughafen Donezk allerdings unter Feuerkontrolle gebracht.
Ukraine-Krieg aktuell: Blamage für Wladimir Putin perfekt
Es kommt einer Blamage für Wladimir Putin, der zuletzt über die Möglichkeit eines russischen Angriffs auf die Nato sprach, und seine Truppen in der besetzten Ukraine gleich: Der Kommandeur Serafim "Falko" Hordijenko wird auf der Plattform "Euromaidan" mit einer Einordnung der Aktion zitiert.
- "Die Feuerkontrolle über den Flughafen Donezk ist ein Beispiel für eine asymmetrische Operation, bei der relativ kleine Streitkräfte die operativ-strategischen Pläne des Gegners durchkreuzten", erklärt er.
- Die Vorgehensweise zeige, wie begrenzte Ressourcen maximale Wirkung entfalten können.
- "Im Grunde zerstören wir die Infrastruktur, die den Betrieb des Flugplatzes ermöglicht", heißt es in dem Bericht weiter.
- Die Methode ermöglichte es, ein weit im Hinterland gelegenes Ziel auszuschalten, ohne Bodentruppen in Gefahr zu bringen.
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