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Wladimir Putin: Phosphor-Bombeneinsatz in Donezk - Video zeigt zerstörerische Ausmaße

Er schreckt selbst vor dem Einsatz von Phosphor-Bomben nicht zurück - Wladimir Putin. Bild: dpa/XinHua/Liu Bin

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  • Mutmaßlicher Phosphorbomben-Angriff von Wladimir Putin auf Kostjantyniwka in Donezk
  • Video bei X zeigt brennende Munition über Wohngebieten
  • Ukrainische Quellen sprechen von dokumentiertem Kriegsverbrechen Putins
  • Phosphor-Munition gilt als besonders gefährlich und umstritten

Es sind Aufnahmen, die im Netz für Aufsehen sorgen. In den sozialen Netzwerken bei X sorgt ein Video für Wirbel, welches den Einsatz verbotener Phosphor-Munition gegen die ukrainische Stadt Kostjantyinivka zeigen soll. Das Gebiet in der Region Donezk wurde augenscheinlich nahezu in Schutt und Asche gelegt. Graue Rauchwolken dominieren am Himmel.

Video bei X zeigt mutmaßlichen Phosphorbomben-Einsatz in Donezk

Auch wenn die Aufnahmen nicht offiziell verifiziert werden können - der Angriff Russlands gilt dennoch zumindest aus ukrainischer Sicht weitestgehend als bestätigt. So berichtet die staatlich ukrainische Nachrichtenagentur "Ukrinform", dass die BrigadeChyschak" auf Facebook ein Video des Angriffs veröffentlichte. Demnach sei "das Kriegsverbrechen der Besatzer" offiziell dokumentiert. Das Video, aufgenommen von einem Drohnenpiloten mit dem Spitzennamen "Awrora", zeige "Dutzende brennende Phosphormunitionsteile", die auf das Wohngebiete der Stadt Kostjantyinivka  herunterfallen. 

Auch der russlandkritische X-Kanal "War Translated" teilt das Video im Netz. In einem Post heißt es hier, dass Russland damit veruscht habe, die "ukrainischen Verteidiger" aus der Stadt "herauszubrennen".

Phosphorbomen gelten als besonders tückisch

Munition, die mit der chemischen Verbindung Phosphor in Verbindung gebracht sind, gelten als besonders gefährlich und heimtückisch. Der weiße Phosphor entzündet sich in Kontakt mit Sauerstoff und verbrennt schließlich bei extrem hohen Temperaturen. Bereits im Februar dieses Jahres soll Wladimir Putin im Kampf gegen die Ukraine auf Phosphor-Munition gesetzt haben.

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/sfx/news.de

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