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Erfurt: AfD kritisiert Nutzung von KI für Gastbeitrag von Voigt

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Die Thüringer AfD-Fraktion hat Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz für die Erstellung eines Gastbeitrages kritisiert. "Mario Voigt hat offenbar aus seiner Promotionsaffäre die falschen Schlüsse gezogen. Früher wurden fremde Texte als eigene ausgegeben, heute erledigt das Sprachmodell die Arbeit und das Ergebnis heißt Chefsache", sagte der medienpolitische Sprecher der Thüringer AfD-Fraktion, Jens Cotta.

Voigt hatte zusammen mit dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), in der "Welt" einen Gastbeitrag veröffentlicht, in dem die beiden mehr deutschsprachige Musik im Radio fordern. Die "Volksstimme" in Magdeburg berichtete dann darüber, dass der Beitrag für Diskussionen im Netz sorgte wegen des Vorwurfs, Teile des Gastbeitrages könnten mit Hilfe von KI erstellt worden sein.

Auf Anfrage der Zeitung sagte eine Thüringer Regierungssprecherin dem Blatt: "Selbstverständlich nutzen wir bei unserer Arbeit auch moderne digitale Werkzeuge, darunter KI-Anwendungen." Positionen, Argumente und Schlussfolgerungen stammten aber von den Autoren, seien von ihnen abgestimmt und verantwortet worden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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