Donald Trump bald tot?: Trump-Biograf rechnet mit plötzlichem Lebensende "ohne Vorwarnung"
Donald Trump könnte ein dramatisches Lebensende beschieden sein, wie Autor Michael Wolff prognostiziert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe
27.05.2026 10.43
- Donald Trump jubelt nach medizinischer Untersuchung in Militärkrankenhaus
- Dritter Check-up in einem Jahr: Wie krank ist Donald Trump wirklich?
- Trump-Biograf Michael Wolff gibt Prognose zu plötzlichem Ende des US-Präsidenten ab
Mit seinen knapp 80 Jahren - seinen runden Geburtstag feiert der US-Präsident am 14. Juni 2026 - ist Donald Trump alles andere als ein Ausbund an stabiler Gesundheit, auch wenn "The Don" bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gegenteil behauptet. Zum dritten Mal in nur 13 Monaten unterzog sich Donald Trump nun wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag einem umfassenden Gesundheitscheck im Walter-Reed-Militärkrankenhaus bei Washington und geriet, kaum dass der Termin beendet war, öffentlich ins Jubeln.
Donald Trump prahlt nach dritten Gesundheitscheck mit ärztlichem Ergebnis - doch wie krank ist der US-Präsident wirklich?
In einem Post bei "Truth Social" schwärmte der US-Präsident von einem guten Ausgang der ärztlichen Untersuchung. "Alles verlief PERFEKT", schrieb der Republikaner. Trump gab keinerlei Details zu dem Befund oder Ergebnissen preis. Wann das Weiße Haus genauere Informationen zur Untersuchung veröffentlichen wird, war zunächst unklar. Nach der letzten regulären jährlichen Untersuchung hatte Leibarzt Sean Barbabella dem Präsidenten eine "hervorragende Gesundheit" bescheinigt. Beobachter wie der Autor und Trump-Biograf Michael Wolff indes sind sich sicher: Donald Trumps letztes Stündlein wird in Kürze schlagen.
Ist Donald Trump bald tot? Biograf Michael Wolff mit beunruhigender Prognose
Im Podcast-Gespräch von "Inside Trump's Head" meldete sich Michael Wolff mit Host Joanna Coles zu Wort und gab seine Sichtweise auf die gehäuften Arzttermine des US-Präsidenten sowie Trumps aktuellen Zustand kund. Schon nach wenigen Minuten des Podcast-Gesprächs legte Michael Wolff seine düstere Prognose dar: Der Ansicht des Trump-Biografen zufolge wird der US-Republikaner seine zweite Amtszeit im Weißen Haus nicht bis zum letztmöglichen Tag erleben, sondern plötzlich und unerwartet abtreten.
"Wird die Präsidentschaft nicht überleben": US-Autor rechnet mit baldigem Tod von Donald Trump
"Ich glaube, dass es eine sehr realistische Wahrscheinlichkeit gibt, ja, eine größere Wahrscheinlichkeit als bei jedem anderen Präsidenten der jüngeren Geschichte, dass [Trump] nicht überleben wird", so Michael Wolff in deutlichen Worten. Und weiter:
- "Er hat noch zweieinhalb Jahre vor sich, schauen Sie sich den Kerl nur an!"
- "Ich habe zwar keine gesicherten medizinischen Informationen außer das, was jedermann ins Auge sticht, aber ich meine, der Mann ist am Ende, er ist ein Wrack und sein Job wird nicht leichter für ihn."
- "Das Präsidentenamt ist ein Job mit immensem Druck. (...) Und er sieht furchtbar aus, von Tag zu Tag schlimmer. Er sieht müde und erschöpft aus, er schläft ständig ein, er ist paranoid, er ist wütend. Die Dinge laufen nicht gut für ihn."
- "Ich glaube, die Chancen sind sehr hoch, dass alles ganz plötzlich enden wird. Keine Vorwarnung, keine Vorbereitung. Er fällt einfach um."
Offenbar ist ein solches Lebensende von Donald Trump auch ein Szenario, das sich Podcast-Gastgeberin Joanna Coles vorstellen kann:
- "Ich könnte mir vorstellen, dass [Donald Trump] beispielsweise bei einer von Kameras begleiteten Kabinettssitzung plötzlich zur Seite kippt und jemand bemerkt, dass er tot ist, weil er vielleicht einen Schlaganfall hat."
Donald Trump zunehmend hoffnungslos? "Es wird eine Katastrophe für ihn"
Zudem befinde sich Donald Trump Wolffs Ansicht zufolge an einem Punkt der Hoffnungslosigkeit, der mit Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident und den Zwischenwahlen im Herbst 2026 zusammenhänge. Laut US-Verfassung ist für Donald Trump nämlich nach zwei Amtszeiten als US-Präsident Schluss, eine Wiederwahl für eine dritte Amtszeit somit ausgeschlossen. "Das kann einen herunterziehen", formuliert Michael Wolff in seinem Fazit. "Man hat nichts mehr, worauf man hinarbeiten kann. Man kann nicht noch einmal kandidieren. Man sieht sein eigenes Ende nahen, das muss furchteinflößend sein. Es setzt eine gewisse Einsamkeit ein, vermutlich genau an dem Punkt, an dem sich Trump jetzt befindet. Er blickt den Zwischenwahlen entgegen, die eine Katastrophe für ihn werden dürften."
Wie krank ist Donald Trump? So steht es um die Gesundheit des US-Präsidenten
Donald Trump stellt sich selbst gerne immer wieder das Zeugnis aus, topfit für sein Alter zu sein. Im Wahlkampf hatte er seinen Vorgänger, den Demokraten Joe Biden (83), dahingehend immer wieder attackiert und beleidigt. Jedoch gibt es um Trumps Gesundheitszustand immer wieder viele Spekulationen. Im Juli 2025 horchten viele auf, als bekannt wurde, dass Trump vorsichtshalber wegen "leichter Schwellungen" im unteren Bereich seiner Beine erneut untersucht wurde. Wie das Weiße Haus in der Folge mitteilte, leidet Trump demnach an einer chronisch venösen Insuffizienz - also einer Erkrankung der Beinvenen, die vor allem bei älteren Menschen vorkommt.
Nach einer weiteren Untersuchung in dem Militärkrankenhaus in Bethesda am Rande der Hauptstadt im Oktober war Trump nach Angaben seines Leibarztes nicht nur kerngesund, sondern deutlich besser in Schuss, als es sein Alter vermuten ließe. Barbabella kam damals zu dem Schluss, Trump habe das Herz und Gefäßsystem eines 65-Jährigen. Spekulationen über Trumps Gesundheitszustand wurden in seiner zweiten Amtszeit allerdings immer wieder angeheizt - unter anderem, als Aufnahmen von teils offenbar überschminkten Blutergüssen an seinen Händen und geschwollen wirkenden Beinen im Netz die Runde machten. Donald Trump erklärte die Blutergüsse mit häufigem Händeschütteln, seine Sprecherin Karoline Leavitt nannte zusätzlich auch noch die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten als Ursache.
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