Politik

Donald Trump: Wahlveranstaltung endet im Chaos - "Geh nach Hause zu Mama"

Donald Trump spricht im Rockland Community College. Bei der Wahlkampfveranstaltung in New York wurde der US-Präsident gleich mehrmals von Demonstranten gestört. Bild: dpa/FR172324 AP/Ryan Murphy

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  • Donald Trump bei Wahlveranstaltung in New York von Demonstranten gestört
  • US-Präsident weist Störer zurecht - nach etwa zwei Sekunden ist es vorbei
  • Darum sagt der Präsident in diesem Moment: "Tut ihm nicht weh"

Bei einer Veranstaltung im New Yorker Rockland County wurde US-Präsident Donald Trump gleich dreimal von Protestierenden unterbrochen. Der Auftritt in Suffern am Freitag stellte den ersten Besuch eines amtierenden Präsidenten in dieser Region seit Gerald Ford im Jahr 1976 dar - und drohte im Chaos zu enden.

Für diesen Termin ließ Trump sogar die Abschlussfeier der US Naval Academy ausfallen, wie unter anderem "Rawstory" berichtet. Ob sich dies wirklich gelohnt hat?

Bereits kurz nach Beginn seiner Rede, als er den republikanischen Abgeordneten Mike Lawler vorstellte, wurde der erste Störer von der Polizei abgeführt. Videoaufnahmen ohne Ton zeigen den einprägsamen Moment.

"Geh nach Hause zu Mama"– US-Präsident weist Demonstrant zurecht

Die zweite Unterbrechung ereignete sich, während Trump über Transgender-Athletinnen im Frauensport sprach und eine seiner typischen Anekdoten über eine Schwimmerin erzählte. Als der Protestierende abgeführt wurde, machte der Präsident daraus eine Pointe: "Geh heim zu Mama. Bring ihn heim zu Mami. Er wird Ärger bekommen", rief er der Menge zu. Dann fügte er hinzu, die Mutter schaue vermutlich gerade im Fernsehen zu und finde es großartig.

Nach etwa zwei Sekunden ist es vorbei

Beim dritten Zwischenfall – Trump sprach gerade über Einwanderungspolitik – zeigte er sich fast gelangweilt. "Wir haben da hinten eine kleine Störung", kommentierte er und lobte die Geschwindigkeit der Sicherheitskräfte: "Der Typ hebt die Hand, fängt an zu schreien, und nach etwa zwei Sekunden ist es vorbei."

Rechtliche Absicherung mit drei Worten - so beweist Donald Trump seine "Unschuld"

Zum Ende der letzten Unterbrechung seiner Rede sorgte Trump dann abermals für eine skurrile Szene mit folgenden Worten: "Tut ihm nicht weh. Tut ihm nicht weh. Tut ihm nicht weh", erklärte dieser kurzerhand. Der Präsident machte dabei keinen Hehl aus dem Zweck dieser Worte – er bezeichnete sie offen als rechtliche Vorsichtsmaßnahme. "Ich mache das aus rechtlichen Gründen", erklärte er dem Publikum. Dann setzte er nach: "Und jetzt kann ich sagen, ich bin unschuldig."

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/news.de/stg

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