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Wladimir Putin: Putin-Luftabwehr scheitert schon wieder - Öl-Raffinerie fliegt in die Luft

Gegen Drohnenangriffe auf russische Industrieanlagen ist Wladimir Putin meist machtlos. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Mikhail Metzel

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  • Putins Luftabwehr versagt erneut - Russen-Raffinerie brennt lichterloh
  • Rückschlag für Wladimir Putin: Raffinerie schon wieder getroffen
  • Zehn Raffinerien im Mai unter Beschuss

Ein weiterer Angriff, den Wladimir Putins Luftabwehr nicht stoppen konnte. Ukrainische Drohnen haben eine Ölraffinerie in der russischen Stadt Syzran attackiert und einen verheerenden Großbrand ausgelöst. Der Angriff auf die zur Rosneft gehörende Anlage forderte zwei Menschenleben und verletzte mehrere weitere Personen, wie der Gouverneur der Region Samara laut "Kyiv Post" bestätigte.

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Ukraine-Krieg aktuell: Putins Luftabwehr versagt erneut - Russen-Raffinerie brennt lichterloh

Aufnahmen beim Social-Media-Dienst X zeigen meterhoch lodernde Flammen und dichte schwarze Rauchsäulen, die den Raffineriekomplex einhüllten. Russische Behörden machten feindliche Drohnen für den Anschlag verantwortlich. Umgekehrt bedeutet das: Wladimir Putins Luftabwehr hat einmal mehr versagt.

Die betroffene Raffinerie verarbeitet nach Angaben russischer unabhängiger Medien und ukrainischer Beobachter jährlich bis zu 8,5 Millionen Tonnen Öl. Die Attacke fügt sich in Kiews verstärkte Kampagne gegen russische Energieanlagen weit hinter den Frontlinien ein, mit der die militärische Logistik und Treibstoffversorgung Moskaus geschwächt werden soll.

Rückschlag für Wladimir Putin: Raffinerie schon wieder getroffen

Für das Werk in Syzran ist es bereits das zweite Mal innerhalb von gut einem Monat, dass ukrainische Drohnen zuschlagen. Mitte April hatte ein Angriff wichtige technische Ausrüstung der Raffinerie erheblich beschädigt.

Damals wurde die primäre Destillationseinheit außer Betrieb gesetzt, die allein für mehr als 70 Prozent der gesamten Verarbeitungskapazität des Werks verantwortlich zeichnete. Die Anlage war seitdem nur eingeschränkt betriebsfähig.

Der erneute Treffer verschärft die Situation für eine der bedeutenden Rosneft-Raffinerien deutlich. Die wiederholten Attacken auf dasselbe Ziel unterstreichen die systematische Vorgehensweise der ukrainischen Streitkräfte bei der Auswahl ihrer Angriffsziele in der russischen Energieinfrastruktur.

Zehn Raffinerien im Mai unter Beschuss

Die Ukraine intensiviert ihre Drohnenoffensive gegen russische Treibstoffanlagen massiv. Allein im Mai wurden landesweit zehn Raffinerien von ukrainischen Drohnen attackiert, wie Kiew zuletzt mitteilte. Bei sechs dieser Anlagen führten die Anschläge zur vollständigen Stilllegung des Betriebs. Unabhängig überprüfen lässt sich das nicht.

In den vergangenen Wochen konzentrierten sich die Luftangriffe auf zentrale Regionen Russlands. Betroffen waren unter anderem Produktionsstätten in Moskau, Nischni Nowgorod, Rjasan und Jaroslawl, wie "Reuters" berichtete. Die geografische Streuung der Ziele zeigt die beträchtliche Reichweite der ukrainischen Drohnenwaffe.

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