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Donald Trump: Mullah-Regime atmet auf - US-Präsident stoppt Angriff

Trump stoppt geplanten Iran-Angriff vorerst – Hoffnung auf neue Verhandlungen Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Trump setzt Militärschlag gegen Iran vorerst aus
  • Golfstaaten sollen auf neue Verhandlungen gedrängt haben
  • USA drohen weiter mit massivem Angriff bei Scheitern der Gespräche

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Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeichnet sich überraschend eine mögliche Entspannung ab. US-Präsident Donald Trump hat einen offenbar bereits vorbereiteten Militärschlag gegen Teheran zunächst ausgesetzt. Hintergrund sollen neue diplomatische Gespräche mit dem Iran sein.

Darum wurde der Angriff auf den Iran von Donald Trump verschoben

Donald Trump erklärte "Bild" zufolge im Weißen Haus, dass derzeit intensive Verhandlungen laufen würden. Mehrere Partnerstaaten im Nahen Osten hätten signalisiert, dass eine Einigung mit dem Iran möglicherweise greifbar sei. Deshalb habe er sich entschieden, einen geplanten Militärschlag vorerst nicht durchführen zu lassen. Der US-Präsident sprach von einer "positiven Entwicklung" und betonte, dass er hoffe, eine Eskalation dauerhaft verhindern zu können. Gleichzeitig machte Trump jedoch deutlich, dass die Lage weiterhin angespannt bleibe.

Welche Rolle spielen die Golfstaaten?

Nach Angaben Trumps sollen insbesondere Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate auf eine Verschiebung des Angriffs gedrängt haben. Die Staaten setzen offenbar darauf, dass neue Gespräche mit Teheran eine diplomatische Lösung ermöglichen könnten. Über seinen Onlinedienst Truth Social erklärte Trump, er habe daraufhin Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie das US-Militär angewiesen, den bereits vorbereiteten Einsatz zunächst auszusetzen.

Droht trotzdem weiterhin eine militärische Eskalation?

Trotz der aktuellen Verhandlungen warnte Trump gleichzeitig, dass die US-Streitkräfte einsatzbereit bleiben würden. Sollte keine akzeptable Vereinbarung erreicht werden, könne jederzeit ein groß angelegter Militärschlag folgen. Die zentrale Forderung der US-Regierung bleibt weiterhin unverändert: Der Iran dürfe keine Atomwaffen entwickeln oder besitzen.

So angespannt ist die Lage zwischen den USA und Iran aktuell

Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran gelten seit Jahren als extrem belastet. Trump hatte dem Iran zuletzt erneut offen mit massiven Konsequenzen gedroht, falls die iranische Führung dem amerikanischen Vorschlag zur Beilegung des Konflikts nicht zustimmen sollte. Ob die aktuellen Gespräche tatsächlich zu einer dauerhaften Einigung führen oder lediglich eine kurze Pause im Konflikt darstellen, bleibt bislang offen.

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