Wladimir Putin: Experte analysiert Auftritt - Kremlchef zeigte öffentlich seine Schwäche
Alexander Lukaschenko (l.) und Wladimir Putin bei der Siegesparade in Moskau. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Pavel Bednyakov
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
11.05.2026 15.09
- Wladimir Putin offenbart Schwäche am Tag des Sieges
- Kremlchef braucht Trumps Hilfe, um Moskau und Siegesparade zu schützen
- Wladimir Putin hat Angst vor eigenem Volk laut Analyse
- Experte Anton Geraschenko spricht von "Wendepunkt im Krieg"
Die diesjährige Parade am Tag des Sieges markiert laut Kriegsbeobachter Anton Geraschenko einen "Wendepunkt im Krieg". So verzichtete Wladimir Putin bei seiner Militärparade aus Angst vor Drohnenanschlägen nicht nur auf Panzer und Raketen, sondern war zudem auf die Hilfe von Donald Trump angewiesen, als es um eine Waffenruhe während der Feierlichkeiten ging.
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Analyse von Putin-Auftritt bei Militärparade - Kremlchef offenbart Schwäche
Anton Geraschenko, früherer Berater im ukrainischen Innenministerium, analysierte den Putin-Auftritt und kam zu einer aufschlussreichen Erkenntnis. "Meiner Meinung nach fand gestern ein Wendepunkt im Krieg statt. Vielleicht ist uns die Tragweite dessen, was geschehen ist, noch nicht ganz bewusst", schreibt er auf seinem X-Account.
Kremlchef braucht Donald Trumps Hilfe, um Moskau und Siegesparade zu schützen
"Zum ersten Mal zeigte Putin öffentlich seine Schwäche und seine Unfähigkeit, seine Hauptstadt, seine Parade und sich selbst eigenständig vor unseren Angriffen zu schützen. Aus diesem Grund war ein verängstigter Putin gezwungen, sich öffentlich zu demütigen und Trump als Vermittler zu bitten, dabei zu helfen, einen Angriff auf Moskau zu verhindern." Der US-Präsident hatte kurz vor dem Tag des Sieges eine dreitägige Feuerpause vom 9. bis zum 11. Mai zwischen Russland und der Ukraine verkündet. Neben der Aussetzung aller militärischen Operationen umfasste der Deal auch einen Austausch von jeweils 1.000 Kriegsgefangenen pro Seite.
Wladimir Putin hat Angst vor eigenem Volk laut Analyse
Doch auch Putins Auftritt in Moskau während der Siegesparade habe laut Geraschenko gezeigt, dass der russische Präsident "Angst vor seinem eigenen Volk" habe. "Es ist offensichtlich, dass Putin vor und während der Parade physisch Angst hatte – er fühlte sich verletzlich und bedroht", analysiert der Kriegsbeobachter bei X. Bei den Feierlichkeiten auf dem roten Platz waren etliche Sicherheitskräfte im Einsatz. Laut Geraschenko machte es den Anschein, als wären "genauso viele Wachen wie Gäste" vor Ort gewesen.
Wladimir Putin am Ende? Experte prophezeit Machtverlust
Geraschenko glaubt nicht, dass die Kreml-Elite einen schwachen Führer, der Wladimir Putin inzwischen ist, noch lange akzeptieren wird. "Ein schwacher 'Zar', der von allen verspottet wird, kann in Russland kein Zar bleiben", so die Prognose des Kriegsbeobachters.
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