Donald Trump : Iran-Lügen aufgeflogen - brisanter CIA-Bericht fliegt ihm um die Ohren
Lag Donald Trump mit seiner Einschätzung des Irans falsch? Bild: dpa/AP/Alex Brandon
Erstellt von Ines Fedder
08.05.2026 12.01
- Aufgedeckt: Trumps Zahlen zum Iran-Krieg stimmen nicht
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Hat Donald Trump im Bezug auf den Iran-Krieg und die aktuelle Lage etwa gelogen? Ein vertrauliches CIA-Dokument stellt die öffentlichen Darstellungen von US-Präsident Donald Trump zum Konflikt mit dem Iran grundlegend infrage. Das Memo, das vergangene Woche an Regierungsvertreter verteilt wurde, zeichnet ein deutlich anderes Bild der militärischen Lage als die optimistischen Einschätzungen des Präsidenten.
Laut einem Bericht der "Washington Post" befindet sich Teheran in einer wesentlich stärkeren Position als von der Regierung behauptet. Die Geheimdienstanalyse widerspricht Trumps Aussagen in zentralen Punkten – sowohl hinsichtlich der iranischen Raketenkapazitäten als auch der Fähigkeit des Landes, die amerikanische Seeblockade zu überstehen.
Donald Trumps Zahlen zum Iran-Krieg weichen drastisch von Geheimdienstdaten ab
Am Mittwoch erklärte Trump gegenüber Journalisten, Irans Raketenkapazitäten seien "größtenteils dezimiert". Der Präsident behauptete, Teheran verfüge nur noch über "wahrscheinlich 18, 19 Prozent" seines ursprünglichen Arsenals.
Die CIA kommt jedoch zu völlig anderen Ergebnissen. Nach Angaben eines mit der Analyse vertrauten US-Beamten besitzt der Iran noch rund 75 Prozent seiner mobilen Abschussrampen aus der Vorkriegszeit. Bei den Raketenbeständen selbst liegt der Wert bei etwa 70 Prozent. Die Diskrepanz zwischen den präsidialen Aussagen und den Erkenntnissen der Geheimdienste könnte kaum größer sein.
CIA-Analyse offenbart - Iran erholt sich schneller als erwartet
Die CIA-Analyse offenbart zudem, dass Teheran die amerikanische Seeblockade deutlich länger durchhalten kann, als die Regierung öffentlich suggeriert hat. Erst nach erheblich längerer Zeit würde das Land unter schweren wirtschaftlichen Belastungen leiden.
Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse zur iranischen Wiederherstellungsfähigkeit. Trotz wochenlanger intensiver Bombardierungen durch die USA und Israel konnte das Regime nahezu alle unterirdischen Lagerstätten wieder öffnen und in Betrieb nehmen. Darüber hinaus wurden beschädigte Raketen instand gesetzt. Teheran gelang es sogar, neue Raketen fertigzustellen, die bei Kriegsbeginn kurz vor der Vollendung standen.
Zum Unmut Trumps: Iranische Führung setzt auf Durchhaltevermögen
Drei aktive und ein ehemaliger US-Beamter bestätigten gegenüber der "Washington Post" die wesentlichen Erkenntnisse der Geheimdienstanalyse. Sie äußerten sich anonym aufgrund der Sensibilität der Angelegenheit.
Ein Regierungsvertreter deutete an, dass die CIA-Einschätzung möglicherweise sogar zu optimistisch sei. "Die Führung ist radikaler geworden, entschlossener und zunehmend überzeugt, dass sie den politischen Willen der USA überdauern kann", erklärte er. Zudem könne das Regime inneren Widerstand durch Repression unterdrücken.
Der Beamte verwies auf vergleichbare Regime, die jahrelang unter Embargos und Luftangriffen standgehalten hätten. Iran könnte wirtschaftliche Härten weit länger ertragen als offiziell dargestellt - für Donald Trump wäre dies ein absolutes Desaster.
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