Donald Trump: "Der Präsident ist das Problem" - Kritik aus eigenem Lager wächst
Donald Trump: "Der Präsident ist das Problem" – Konservative rechnen mit Trump ab Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
Erstellt von Mia Lada-Klein
04.05.2026 18.20
- Kritik aus konservativen Reihen gegen Trump
- Streit um Abtreibungspolitik
- Trump gerät intern unter Druck
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Innerhalb konservativer Kreise wächst die Kritik an Donald Trump. Besonders Vertreter der Anti-Abtreibungsbewegung zeigen sich zunehmend enttäuscht über den Präsidenten. Trotz großer politischer Mehrheiten und früherer Versprechen sehen sie ihre Ziele bislang nicht umgesetzt.
Deutliche Worte aus der Pro-Life-Szene gegen Donald Trump
Marjorie Dannenfelser, eine der einflussreichsten Stimmen der Bewegung, findet klare Worte: "Trump ist das Problem. Der Präsident ist das Problem." Ihrer Einschätzung nach blockiere die aktuelle Politik Fortschritte in einem Bereich, der für viele Konservative zentral ist.
Erwartungen bleiben unerfüllt
Dabei schien die Ausgangslage zunächst günstig: Ein konservativ geprägter Supreme Court, republikanische Mehrheiten im Kongress und ein Präsident, der sich selbst als besonders engagiert in dieser Frage darstellt. Dennoch bleibt der gewünschte politische Kurswechsel bislang aus.
Kritik an Regierung und Behörden
Ein zentraler Streitpunkt ist "Raw Story" zufolge der Umgang mit Abtreibungspillen. Kritiker bemängeln, dass bestehende Regelungen nicht zurückgenommen wurden. Stattdessen sei die Verfügbarkeit sogar gestiegen. Auch zuständige Behörden stehen in der Kritik, weil angekündigte Maßnahmen aus Sicht der Gegner ausbleiben.
Wachsende Spannungen im konservativen Lager
Die Unzufriedenheit reicht inzwischen so weit, dass selbst republikanisch geführte Bundesstaaten gegen Entscheidungen der eigenen Regierung vorgehen. Beobachter sprechen von einer ungewöhnlichen Situation, in der parteiinterne Konflikte offen zutage treten.
Thema wird offenbar gemieden
Zusätzlich wird dem Weißen Haus vorgeworfen, das Thema bewusst zu umgehen. Dannenfelser kritisiert: "Es ist ganz klar, dass das Thema als Tabu gilt."
Die Entwicklung zeigt, dass Trump nicht nur von politischen Gegnern unter Druck steht, sondern zunehmend auch aus den eigenen Reihen.
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