Wladimir Putin: Geheimdienst lässt Angriffsplan des Kremlchefs auffliegen
Seit Februar 2022 führt Wladimir Putin Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexander Kazakov
Erstellt von Tobias Rüster
30.04.2026 08.41
- Geheimdienst berichtet: Wladimir Putin will Tausende neue Söldner anwerben
- Dramatischer Anstieg: Über 27.000 ausländische Söldner identifiziert
- Wladimir Putin erhielt 12.000 Soldaten aus Nordkorea
Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat angeblich Wladimir Putins Pläne zur Anwerbung von Zehntausenden ausländischen Kämpfern für das Jahr 2026 aufgedeckt. Die Rekrutierungsbemühungen des Kremls konzentrieren sich dabei vorrangig auf zentralasiatische Staaten sowie Entwicklungsländer in Afrika und Asien.
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Geheimdienst berichtet: Wladimir Putin will Tausende neue Söldner anwerben
Als besonders wichtige Zielregion für die Putin-Rekrutierungen identifizierte der Geheimdienst Zentralasien, insbesondere Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan. Darüber hinaus soll Russland die Anwerbung in Bangladesch, Tschad, Sudan und Burundi erweitern.
- Die Erkenntnisse stammen laut "Kyiv Independent" aus dem 24-Stunden-Projekt "Ich will leben", einer Hotline, die auf russischer Seite kämpfende Soldaten zur Kapitulation vor ukrainischen Streitkräften ermutigt.
Laut HUR hat der Kreml konkrete Mobilisierungsvorgaben festgelegt:
- Ausländische Kämpfer sollen zwischen 0,5 und 3,5 Prozent des Personals in einzelnen Frontabschnitten ausmachen, wobei die genauen Quoten je nach Region variieren.
Die vollständigen Ausmaße der Rekrutierungskampagne lassen sich kaum verifizieren.
- Moskau lockt potenzielle Kämpfer mit Versprechungen hoher Gehälter, umfangreicher Sozialleistungen und der russischen Staatsbürgerschaft.
- Zugleich dokumentieren Berichte Fälle von Zwangsrekrutierung und Druck auf ausländische Staatsangehörige.
Dramatischer Anstieg: Über 27.000 ausländische Söldner identifiziert
Bis Ende März 2026 hat die ukrainische Koordinierungsstelle für die Behandlung von Kriegsgefangenen insgesamt 27.407 ausländische Staatsangehörige identifiziert, die in den Reihen der russischen Armee gegen die Ukraine kämpfen. Diese Zahl markiert einen signifikanten Anstieg gegenüber November 2025, als noch mehr als 18.000 ausländische Kämpfer registriert waren. Bereits zuletzt war über den enormen Zuwachs an Söldnern aus afrikanischen Ländern berichtet worden.
Wladimir Putin erhielt 12.000 Soldaten aus Nordkorea
Nordkorea stellt das mit Abstand größte ausländische Truppenkontingent, das Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstützt. Das Regime in Pjöngjang hatte im vergangenen Jahr 12.000 Soldaten entsandt, die aktiv an russischen Militäroperationen teilnahmen.
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