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Wladimir Solowjow: Brisante Worte im Staats-TV - Putin-Sprachrohr sieht Russland am Limit

Wladimir Solowjow ist mit den russischen Erfolgen im Ukraine-Krieg unzufrieden. Bild: picture alliance : dpa | Alexander Shcherbak:Tass:Host Ph

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  • Wladimir Solowjow teilt öffentlich gegen Wladimir Putin aus
  • Putin-Sprachrohr unzufrieden mit den russischen Erfolgen im Ukraine-Krieg
  • Solowjow warnt: Putin könnte es wie Napoleon ergehen
  • Russland könnte Ukraine-Krieg durch Ausbluten an Material und Personal verlieren

Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist:Wladimir Putin führt seit Februar 2022 Krieg gegen die benachbarte Ukraine. Obwohl inzwischen vier Jahre vergangen sind, sind die Erfolge auf russischer Seite überschaubar. Aktuell hält Russland etwa ein Fünftel seines Nachbarlandes besetzt. Eine Bilanz, die für Unmut unter russischen Propagandisten sorgt.

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Wladimir Solowjow teilt öffentlich gegen Wladimir Putin aus

Ungewohnt deutliche Worte fand in diesem Zusammenhang nun der russische Moderator Wladimir Solowjow in seiner Sendung "Full Contact", in der er vor allem Monologe zu militärischen und geopolitischen Themen hält und Nachrichten-Updates gibt. In einem Ausschnitt der Sendung, den der frühere ukrainische Abgeordnete Anton Geraschtschenko auf seinem X-Account teilte, brachte Solowjow seine Unzufriedenheit zum Ausdruck und warnte, dass es dem Kremlchef zeitnah wie Napoleon ergehen könnte.

Solowjow warnt: Putin könnte es wie Napoleon ergehen

Im Gespräch mit einem nicht namentlich genannten Experten erklärte Wladimir Solowjow: "Ein langwieriger Krieg ist nur dann von Vorteil, wenn man gewinnt, seine Eroberungen festigt und sowohl bei der Bevölkerung als auch bei der Wirtschaftskraft Wachstum verzeichnet." Mit Bezug auf Napoleon wurde der Kreml-Moderator noch deutlicher: "Was langwierige Kriege tatsächlich bewirken, zeigen die Napoleonischen Kriege als perfektes Beispiel: Napoleon verlor letztendlich, weil Frankreichs personelle und wirtschaftliche Ressourcen fast vollständig erschöpft waren."

Kreml-Propagandisten unzufrieden mit den russischen Erfolgen im Ukraine-Krieg

Was Solowjow zwischen den Zeilen andeutet, ist eindeutig: Russland könnte es im Ukraine-Krieg wie Frankreich ergehen. Denn auch die russischen Ressourcen gehen langsam zu Ende. Dem Kreml mangelt es nicht nur an Personal, sondern auch die russische Wirtschaft droht unter der Kriegslast zusammenzubrechen. Solowjows Gesprächspartner ist der gleichen Ansicht: "Ein langwieriger Krieg war noch nie von Vorteil für einen Staat. Er ist in jeder Hinsicht nachteilig. Er bedeutet sowohl den Verbrauch von Material und Ressourcen als auch den Verlust von Menschenleben."

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/gom/news.de

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