Donald Trump: Geheimplan fliegt auf - er will König Charles bei Besuch bloßstellen
Donald Trump (rechts) will König Charles angeblich gezielt provozieren. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jordan Pettitt
Erstellt von Tobias Rüster
25.04.2026 07.34
- Donald Trump will König Charles provozieren
- Donald Trump will Vergeltung für verweigerte Unterstützung
- Briten-Politiker fordert Absage von Charles-Besuch
Ein durchgesickertes Dokument aus dem Pentagon sorgt für diplomatische Spannungen zwischen den USA und Großbritannien. Wie "The Daily Beast" berichtet, plant US-Präsident Donald Trump, während des anstehenden Staatsbesuchs von König Charles III die britische Herrschaft über die Falklandinseln zur Debatte zu stellen. Der Briten-Monarch solle öffentlich bloßgestellt werden.
Weitere Artikel über Donald Trump finden Sie unter diesem Text.
Donald Trump will König Charles provozieren
Der Besuch des britischen Monarchen ist für Montag (27. April 2026) angesetzt und sollte ursprünglich dazu dienen, die angespannten Beziehungen zwischen den langjährigen Verbündeten zu kitten. Stattdessen könnte die Provokation zu einer diplomatischen Zerreißprobe werden.
- Bei den Falklandinseln handelt es sich um ein britisches Überseegebiet vor der Küste Argentiniens.
- Das Thema gilt als besonders heikel, da Prinz Andrew, der jüngere Bruder des Königs, während des Falklandkrieges als Hubschrauberpilot im Einsatz war.
Donald Trump will Vergeltung für verweigerte Unterstützung - Briten-Politiker fordert Absage
Laut dem durchgesickerten Memo aus dem Pentagon handelt es sich bei Trumps Vorgehen um eine gezielte "Vergeltungsmaßnahme". Der Grund: Der britische Premierminister Keir Starmer hat sich geweigert, die von den USA verhängte Blockade der Straße von Hormus zu unterstützen.
Die Enthüllungen aus dem Pentagon-Memo haben bereits über den Atlantik hinweg für Empörung gesorgt. Die britischen Liberaldemokraten fordern nun, dass König Charles seinen Staatsbesuch in den USA abblasen soll. Sir Ed Davey, der Vorsitzende der Partei, äußerte sich gegenüber "The Daily Beast" unmissverständlich:
- "Jeder Versuch des Präsidenten, unsere Souveränität über die Falklands infrage zu stellen, sollte mit klarer Verurteilung beantwortet werden."
- Der Parteiführer bezeichnete Trump als "unzuverlässigen, schädlichen Präsidenten", der "unserem Land ständig Beleidigungen zufügen" würde.
Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:
- Trump-Wut programmiert - nächstes Washington-Denkmal wird zur Baustelle
- Nach seinem Jesus-Bild liest "The Don" aus der Bibel
- Donald Trumps Machtfrau spricht Knallhart-Verbot aus
- Außenminister könnte übernehmen - Expertin hält Trump für gescheitert
- So will "The Don" einem Sturz im Weißen Haus zuvorkommen