Donald Trump: "Es darf kein Zögern geben" - US-Präsident sendet martialische Iran-Drohung
Donald Trump hat die nächste Drohung gesendet. Bild: picture alliance:dpa:AP | Jacquelyn Martin
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
23.04.2026 17.54
- Donald Trump eskaliert und sendet martialische Drohung
- US-Präsident will alle Boote, die Minen verlegen, ohne zu zögern versenken
- Trumps Iran-Drohung sorgt für Fassungslosigkeit
Donald Trump war noch nie ein Freund leiser Töne. Doch seitdem die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen haben, feuert der US-Präsident auf seinem Truth-Social-Account beinahe täglich neue Drohungen in Richtung Teheran ab. Auch am Donnerstag (23. April) wendete sich der Republikaner mit drohenden Worten an die iranische Führung.
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Donald Trump eskaliert und sendet martialische Drohung
Während sich frühere Präsidenten in solchen Angelegenheiten möglichst diplomatisch zu Wort gemeldet haben, setzt Donald Trump auch dieses Mal auf propagandistische Kriegsrhetorik. "Ich habe die US-Marine angewiesen, jedes Boot, so klein es auch sein mag (ihre Kriegsschiffe liegen ALLE, 159 an der Zahl, auf dem Meeresgrund!), das Minen in den Gewässern der Straße von Hormus verlegt, zu beschießen und zu versenken", erklärte der 79-Jährige bei Truth Social.
"Es darf kein Zögern geben. Darüber hinaus räumen unsere Minensuchboote gerade die Straße. Ich ordne hiermit an, dass diese Aktivitäten fortgesetzt werden, allerdings in dreifacher Stärke!"
Donald Trump sorgt mit Iran-Drohung für Fassungslosigkeit
Der Stil in Donald Trumps jüngstem Netzbeitrag entspricht einem bekannten Muster: Der US-Präsident neigt zur Übertreibung ("ihre Kriegsschiffe liegen ALLE (...) auf dem Meeresgrund") und er baut Druck für mögliche Verhandlungen auf ("bis der Iran in der Lage ist, eine VEREINBARUNG zu treffen"). Doch obwohl der 79-Jährige derartige Drohungen wiederholt ausgesprochen hat, hat er seinen Worten bislang keine Taten folgen lassen, weshalb die iranische Führung den US-Präsidenten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr ernst nimmt.
"Alles, was Trump schreibt, trieft vor Dummheit" - US-Präsident nach Drohung verhöhnt
Auch in den sozialen Netzwerken sorgt Donald Trumps neueste Iran-Drohung eher für Erheiterung als für echte Besorgnis:
- "Es sieht so aus, als würden Trump und Hegseth Wutanfälle haben. Es gibt keinen Plan. Keine Strategie. Offensichtlich ist es ihnen völlig egal, wer dabei zu Schaden kommt oder stirbt."
- "Übersetzung: Wir haben keine Karten mehr auf der Hand, also schaut einfach weg."
- "Alles, was Trump schreibt, trieft vor Dummheit. Und Kriegsverbrechen."
- "Er hat keine Ahnung, was er tut oder wie er aus dem herauskommt, was er selbst geschaffen hat."
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