Donald Trump: Ex-Verbündeter bereut, US-Präsident ins Amt gehievt zu haben
Tucker Carlson bereut es, Donald Trump unterstützt zu haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
21.04.2026 18.58
- Donald Trump bloßgestellt von Tucker Carlson
- Ex-Verbündeter bereut es, US-Präsident zu Wahlsieg verholfen zu haben
- Früherer Trump-Unterstützer stellt sich öffentlich gegen den US-Präsidenten
- Tucker Carlson macht sich mit neuen Aussage selbst zur Zielscheibe
Tucker Carlson hat die Seiten gewechselt. Im Wahlkampf stand der frühere Fox-News-Moderator Donald Trump noch treu zur Seite und war ein flammender Verfechter seiner Politik. Doch das hat sich inzwischen geändert. Mittlerweile sind sich Carlson und der US-Präsident nicht mehr grün - ganz im Gegenteil.
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Donald Trump bloßgestellt von Tucker Carlson
Seit 2026 hat sich Tucker Carlson deutlich von Donald Trump distanziert, sowohl politisch als auch persönlich. Der streitbare Moderator, der viele Jahre lang bei Trumps früherem Haus- und Hofsender Fox News angestellt war, gehört inzwischen zu denjenigen, die den Krieg gegen den Iran scharf verurteilen und Trumps Kurs als Verrat an seiner einstigen "America First"-Politik bezeichnen.
Ex-Verbündeter bereut es, US-Präsident ins Amt gehievt zu haben
In einer neuen Folge seines Podcasts "The Tucker Carlson Show" sprach er mit seinem Bruder Buckley Carlson, der früher für Trump Reden geschrieben hat, darüber, dass er es bereue, dabei geholfen zu haben, den Republikaner erneut ins Amt gehievt zu haben. In einem Ausschnitt der Sendung, die auf dem regierungskritischen Instagram-Account "Republicans Against Trump" zu finden ist, hört man Carlson erklären: "Die Tatsache, dass ich dazu beigetragen habe, Donald Trump ins Amt zu bringen, wird mich noch lange quälen. Und ich möchte sagen, dass es mir leid tut, die Menschen in die Irre geführt zu haben."
Tucker Carlsons öffentliche Reue sowie seine Kritik gegenüber dem US-Präsidenten verdeutlicht einmal mehr, wie gespalten die Maga-Gemeinschaft inzwischen ist. Denn die Zahl derer, die den Republikaner früher unterstützt haben, aber sich nun öffentlich gegen ihn stellen, wird immer größer.
Tucker Carlson macht sich mit neuen Aussage selbst zur Zielscheibe
In den sozialen Netzwerken werden Tucker Carlsons neueste Äußerungen kontrovers diskutiert. Die einen begrüßen seine Entschuldigung und sind der Meinung, dass es besser sei, spät zur Einsicht zu kommen als nie. Andere wiederum glauben Carlson kein Wort, da er in der Vergangenheit schon zu oft seinen Standpunkt bezüglich des US-Präsidenten geändert hat - je nachdem wie es für ihn oder seine Karriere am besten war:
- "Lmao @tuckercarlson zeigt keine Reue. Er wusste genau, was er tat und welche negativen Auswirkungen das auf dieses Land haben würde."
- "Leute, hört auf, ihn zu promoten. Seine Ablehnung von Trump macht ihn nicht zu einem von uns. Tatsächlich hat er Trump noch nie gemocht, er tut nur das, was für ihn gerade am besten ist."
- "Schön, dass er sich zu Wort meldet. Aber sorry, Tucker, es war Absicht von dir."
- "Wenn er es wirklich ernst meinen würde, würde er sein öffentliches Leben aufgeben und sich auf seinen Glauben und seine Familie konzentrieren. Er dreht nur seine Karriere weiter, damit das Geld weiter fließt."
- "Ich persönlich akzeptiere das, aber es WAR absichtlich. Zahlreiche Gerichtsakten, darunter auch Textnachrichten, beweisen das. Seit vielen Jahren ist er stolz Teil der Propagandamaschinerie von Fox News."
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