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Daniel Ortega: Nicaraguas Präsident außer sich - Donald Trump "hat seinen Verstand verloren"

Es sind deutliche Worte, die der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega zu Donald Trump findet. Bild: picture alliance:dpa:AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump hat "Verstand verloren" laut Daniel Ortega
  • Nicaraguas Präsident geht auf US-Präsident los
  • Ortega schießt gegen Trump - US-Präsident "geistig verwirrt"
  • Nicaraguas Präsident spottet über Trumps Jesus-Bild

Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega hat US-Präsident Donald Trump mit scharfen Worten attackiert. Bei einer Veranstaltung in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua am Montag (20. April) warf der 80-Jährige dem US-Präsidenten vor, "geistig verwirrt" zu sein. Der Grund: die amerikanische Kriegsführung im Iran.

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Donald Trump hat "Verstand verloren" laut Daniel Ortega

"Ein Krieg, der so geführt wird, wie es der US-Präsident derzeit tut, ist typisch für jemanden, der den Verstand verloren hat und denkt, er könne alles tun, was er will - jede Art von Grausamkeit", erklärte Ortega. Der nicaraguanische Präsident sprach von "geistiger Instabilität" bei seinem amerikanischen Amtskollegen. "Wie wir hier sagen: Er hat seinen Verstand verloren."

Nicaraguas Präsident spottet über Trumps Jesus-Bild

Besonders scharf ging der nicaraguanische Präsident mit einem kürzlich veröffentlichten Beitrag auf Trumps Plattform Truth Social ins Gericht. Das Posting zeigte den US-Präsidenten in der Rolle von Jesus Christus, wie er einen Kranken heilt. Daniel Ortega reagierte mit beißendem Spott: "Wie viele hat er tatsächlich geheilt?!" Der ehemalige Guerillakämpfer kündigte zudem an, dass Donald Trump sich für die Opfer des Konflikts verantworten müsse. "Die Menschen werden ihn zur Rechenschaft ziehen und herausfinden, wie viele er getötet hat", so Ortega bei seinem Auftritt in Managua.

Nicaraguas Präsident geht auf US-Präsident los

Daniela Ortega steht seit 2007 an der Spitze Nicaraguas und führt das mittelamerikanische Land mit zunehmend harter Hand. Die US-Regierung beschuldigt den 80-Jährigen, politische Gegner systematisch zu unterdrücken und den Staat vollständig auf seine Person ausgerichtet zu haben. Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der verbalen Attacke: Bislang hatte sich der frühere Guerillakämpfer zum Krieg zwischen den USA und dem Iran auffallend bedeckt gehalten. Mit seinen jüngsten Äußerungen in Managua beendet Ortega diese Zurückhaltung nun abrupt und positioniert sich klar gegen Washington.

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/news.de/stg

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