Politik

Donald Trump: "Ich gewinne haushoch!" Trump schlägt um sich wegen Iran-Kritik

Donald Trump rastet auf Truth Social wegen Kritik an seiner Iran-Politik aus. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

  • Artikel teilen:
  • Trump erklärt im Iran-Konflikt: "Ich gewinne haushoch"
  • Scharfe Angriffe gegen US-Medien und Demokraten
  • Präsident spricht von zerstörter iranischer Militärmacht und Regimewechsel

Erneut lässt Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social seiner Wut freien Lauf. Der US-Präsident wetterte in einem Rundumschlag gegen die Demokraten und die Medien. Der Grund: Die massive Kritik an seiner Iran-Politik. Der 79-Jährige verkündete, dass er den Krieg deutlich gewinne.

Weitere aktuelle Meldungen aus dem Politik-Ressort finden Sie am Ende dieses Artikels.

"Ich gewinne einen Krieg, HAUSHOCH, die Dinge laufen sehr gut, unser Militär war fantastisch", schrieb Trump am Montag (20.04.2026) auf Truth Social. Gleichzeitig attackierte er amerikanische Medien scharf für ihre Berichterstattung. Die "New York Times" bezeichnete er als "Fake News", das "Wall Street Journal" als "absolut entsetzlich und widerlich" und die "Washington Post" als "fast nicht mehr existent". Wer diese Medien lese, könne tatsächlich glauben, die USA würden den Krieg verlieren, so Trump. Die "antiamerikanischen Fake-News-Medien" würden darauf hoffen, dass der Iran gewinne, behauptete der US-Präsident weiter. "Aber das wird nicht passieren, weil ich das Sagen habe!"

Iranische Streitkräfte laut Donald Trump "komplett ausgelöscht"

In seinem Beitrag listete Trump eine Reihe militärischer Erfolge auf. Die iranische Marine sei "komplett ausgelöscht" worden, die Luftwaffe habe sich auf "dunklere Landebahnen" zurückgezogen. Zudem verfüge der Iran über keinerlei Flugabwehr- oder Raketenabwehrsysteme mehr. Trump sprach auch von einem Regimewechsel: "Ihre früheren Anführer sind größtenteils verschwunden. Das war, zusätzlich zu allem anderen, ein Regimewechsel!"

Wenige Stunden später verkündete der Präsident in einem weiteren Truth-Social-Post die Zerstörung iranischer Nuklearanlagen. "Operation Midnight Hammer war eine vollständige und totale Auslöschung der nuklearen Staubstätten im Iran", schrieb Trump. Das Ausgraben werde ein langer und schwieriger Prozess. Erneut kritisierte er CNN und andere Medien als "Verlierer", die den amerikanischen Piloten nicht die verdiente Anerkennung zollten.

Donald Trump behauptet: Hormus-Blockade kostet Iran täglich 500 Millionen Dollar

Als zentrales Druckmittel nannte Trump die von den USA verhängte Blockade der Straße von Hormus. Diese verursache dem Iran tägliche Verluste von 500 Millionen Dollar – eine Summe, die selbst kurzfristig nicht tragbar sei. "Die Blockade, die wir nicht aufheben werden, bis es einen 'Deal' gibt, zerstört den Iran absolut", erklärte der US-Präsident. Er betonte, unter keinerlei Druck zu stehen, ein Abkommen zu schließen. "Die Zeit ist nicht mein Gegner", schrieb Trump und wies Medienberichte zurück, die ihm Zeitdruck unterstellten. Ein Abkommen werde zwar "relativ schnell" zustande kommen, doch er werde sich nicht zu einem schlechteren Deal drängen lassen, als möglich sei.

Demokraten als "Verräter" beschimpft

In einem separaten Beitrag auf Truth Social griff Trump die Demokratische Partei frontal an. Er bezeichnete sie als "schwach und erbärmlich" sowie als "Verräter allesamt". Die Demokraten täten alles, um die starke Position der USA gegenüber dem Iran zu untergraben, behauptete der US-Präsident. Trump warf seinen politischen Gegnern vor, jahrelang selbst vor den Gefahren des Iran gewarnt zu haben. Nun, da er handle, würden sie die Leistungen des Militärs und seiner Regierung herabsetzen. Den laufenden Militäreinsatz verglich er mit der Operation in Venezuela, bei der im Januar der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen wurde. "Das Ergebnis wird dasselbe sein", kündigte Trump an. Die Iran-Operation sei lediglich größer und komplexer, werde aber ebenso "perfekt ausgeführt".

Weitere Meldungen rund um Donald Trump finden Sie hier:

/gom/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.