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Donald Trump: "Seine letzte Chance!" Politikexperte fordert Trump-Rücktritt

Ein Politikexperte fordert Donald Trump zum Rücktritt auf. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Politikexperte William Becker fordert Trumps Rücktritt
  • Begründung: gesundheitliche Probleme und politisches Versagen
  • Kongress soll eingreifen, falls Trump nicht selbst handelt

Bittere Abrechnung mit Donald Trump: Politikexperte William Becker hat den US-Präsidenten in einem am Montag veröffentlichten Meinungsbeitrag in "The Hill" zum sofortigen Rücktritt aufgefordert. Der 79-Jährige solle gesundheitliche Gründe anführen – dies sei seine letzte Möglichkeit, sein Vermächtnis zu retten.

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"Die Wählerschaft hat Trump zweimal die Gelegenheit gegeben, sein Erbe zu rehabilitieren. Jedes Mal hat er es nur verschlimmert", schrieb Becker. "Seine letzte Chance ist, jetzt zurückzutreten und gesundheitliche Gründe anzuführen." Der Politikexperte verwies dabei auf Trumps zahlreiche gesundheitliche Auffälligkeiten als plausiblen Grund für einen Amtsverzicht, der dem US-Präsidenten ermöglichen würde, sein Gesicht zu wahren.

"Gestank des Skandals!" Politikexperte rechnet mit Donald Trump ab

In seinem Beitrag listete Becker akribisch auf, was er als die schlimmsten Kontroversen der Trump-Administration betrachtet. Dazu zählen Vorwürfe des Machtmissbrauchs sowie Drohungen mit dem Entzug von Bundesgeldern und rechtlichen Schritten. "Er versteht nicht, oder will vielleicht nicht zugeben, dass er ein Jahrzehnt verewigt, in dem er Verfall, Spaltung, Degradierung, Degeneration und Schande verursacht hat", schrieb Becker. Der Politikexperte bezeichnete die Situation als "Gestank des Skandals", den Trump dauerhaft auf das Amt gelegt haben könnte. Sollte Trump freiwillig zurücktreten, könnte sein Vermächtnis davor bewahrt werden, auf eine historische "Morallektion" reduziert zu werden, argumentierte Becker.

William Becker fordert Rücktritt des US-Präsidenten

Becker machte deutlich, dass die Verantwortung auf den Kongress übergehe, sollte Trump nicht von sich aus das Amt niederlegen. "Die Geschichte wird die aktuellen Mitglieder wohlwollender in Erinnerung behalten, wenn sie ihre Arbeit tun und Trump des Amtes entheben, bevor er dem Land irreparablen Schaden zufügt", warnte der Politikexperte.

In seinem Beitrag zeichnete Becker ein düsteres Bild für die Zeit nach Trumps Präsidentschaft: "Sobald Trump das Amt verlässt, werden die Tafeln an seinen Denkmälern erklären, wie die Regierung Amerika im Stich ließ und beinahe zuließ, dass die fortbestehende Demokratie der Welt entglitt."

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/sfx/news.de/stg

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