Kamala Harris: "Illegaler Krieg!" Ex-Vizepräsidentin feuert frontal gegen Trump
Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteurin Anika Bube
09.04.2026 07.55
- Kamala Harris attackiert Donald Trump scharf und wirft ihm einen Krieg "aus eigenem Verschulden" vor
- Die frühere Vizepräsidentin spricht von Gefahr für US-Soldaten, höheren Kosten und internationalem Ansehensverlust
- Besonders brisant: Harris nennt den Konflikt einen "illegalen Krieg" und fordert politischen Widerstand
Selten klang ein Angriff aus den Reihen der Demokraten so scharf: Die ehemalige Vizepräsidentin Kamala Harris hat Donald Trump öffentlich frontal attackiert und dabei Worte gewählt, die politisch Sprengkraft haben. Auf der Social-Media-Plattform X wirft sie dem US-Präsidenten vor, mit seinem Handeln nicht nur einen Krieg entfesselt zu haben, sondern sogar das Risiko einzugehen, eine "ganze Zivilisation" zu vernichten.
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Kamala Harris wirft Donald Trump einen "planlosen Krieg" vor
In ihrem Beitrag macht Harris den US-Präsidenten persönlich für den Konflikt verantwortlich. Trump habe einen "katastrophalen Krieg aus eigenem Verschulden" begonnen und das, so ihr Vorwurf, ohne erkennbaren Plan und ohne Strategie, wie dieser überhaupt beendet werden könne. Die Demokratin sparte dabei nicht mit scharfen Worten. Sein Vorgehen bezeichnete sie als "abscheulich". Zugleich machte Harris deutlich, dass sie hinter Trumps Kurs keinen Rückhalt in der Bevölkerung sieht. Das amerikanische Volk unterstütze diesen Weg nicht, stellte sie klar.
Gefahr für Soldaten und Imageschaden für die USA
Besonders alarmierend: Nach Ansicht von Harris bringt der Präsident mit seiner Politik amerikanische Soldaten unnötig in Gefahr. Sie wirft Trump Leichtsinn vor – mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die Streitkräfte. Doch damit nicht genug: Harris sieht auch die internationale Stellung der Vereinigten Staaten massiv beschädigt. Trumps Vorgehen, so ihre Kritik, zerstöre das Ansehen der USA auf der Weltbühne und habe zudem direkte Auswirkungen auf den Alltag der Menschen im eigenen Land.
Kamala Harris warnt vor steigenden Kosten für Amerikaner
Nach Darstellung der früheren Vizepräsidentin wird die Politik des Präsidenten auch für die US-Bevölkerung teuer. Sie argumentiert, dass Trumps Handeln nicht nur außenpolitisch Risiken berge, sondern auch wirtschaftlich spürbare Folgen für Millionen Amerikaner haben könne. Damit verknüpft Harris ihre außenpolitische Kritik mit einem Thema, das viele Wähler unmittelbar betrifft: steigende Belastungen im Alltag.
Kamala Harris schießt scharf gegen Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Mark Hertzberg
Zum Schluss verschärfte Harris ihren Ton noch einmal deutlich und rief offen zum politischen Widerstand auf. "Wir müssen uns alle dagegen stellen und die Finanzierung dieses illegalen Krieges nach Wahl ablehnen", forderte sie. Mit der Formulierung vom "illegalen Krieg" zieht Harris eine besonders harte Linie gegen die Außenpolitik der Trump-Regierung. Ihre Botschaft ist klar: Für die Demokratin steht hier längst nicht mehr nur eine politische Fehlentscheidung im Raum, sondern ein Kurs, den sie als gefährlich, verantwortungslos und moralisch nicht vertretbar darstellt.
Neue Eskalation im politischen Machtkampf um Donald Trump
Der Vorstoß von Harris zeigt, wie stark sich der Ton in der amerikanischen Politik weiter verschärft. Gerade in Fragen von Krieg, Sicherheit und globaler Verantwortung wird der Machtkampf zwischen Donald Trump und seinen Gegnern immer erbitterter. Mit ihren Aussagen setzt Harris nun einen neuen, aggressiven Akzent und bringt die Debatte um Trumps Außenpolitik erneut auf maximale Temperatur.
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