Donald Trump mit eigenen Waffen geschlagen: Diese Aussage wird "The Don" Jahre später zum Verhängnis
Eine alte Aussage gegen den Nahost-Krieg fällt Donald Trump Jahre später gewaltig auf die Füße. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Erstellt von Claudia Löwe
07.04.2026 11.27
- Donald Trump führt Krieg gegen den Iran und verschärft Nahost-Konflikt mit brutalen Drohungen
- CNN-Moderatorin schlägt US-Präsident mit seinen eigenen Waffen
- "The Don" prangerte einst Kriege im Nahen Osten an - plötzlich ist Trump selbst Kriegstreiber
Donald Trumps Krieg gegen den Iran tobt seit gut fünf Wochen und steht kurz davor, zu einem Weltkrieg zu werden: Am Osterwochenende drohte der US-Präsident dem Mullah-Regime unverhohlen mit "völliger Zerstörung" aller iranischen Kraftwerke und Brücken, sollte der Iran nicht vor Ablauf des US-Ultimatums die Straße von Hormus öffnen.
Dass für Donald Trump der Krieg in Nahost alle anderen Baustellen in den Hintergrund rückt, machte "The Don" unlängst höchstpersönlich deutlich - und schürte damit nicht nur Fassungslosigkeit und Empörung, sondern brach damit ein Versprechen, mit dem er einst auf Jagd nach Wählerstimmen gegangen war.
Donald Trump legt oberste Priorität auf Iran-Krieg - kein US-Geld für Sozialleistungen übrig
Bei einer Osterveranstaltung im Weißen Haus sorgte Donald Trump zuletzt mit überraschenden Aussagen für Aufsehen. Der US-Präsident erklärte, die Bundesregierung könne sich Programme wie Medicare und Medicaid schlichtweg nicht mehr leisten. Seine Lösung: Die einzelnen Bundesstaaten sollten ihre Steuern anheben, um diese Gesundheitsprogramme zu finanzieren. Washington solle sich künftig ausschließlich auf Verteidigungsausgaben konzentrieren.
Donald Trump mit eigenen Waffen geschlagen: Diese Aussage wird "The Don" zum Verhängnis
CNN-Moderatorin Abby Phillip griff diese Äußerungen in ihrer Sendung "NewsNight" auf und konfrontierte Trump mit seinen eigenen Worten aus der Vergangenheit. Die Journalistin zeigte dabei auf, wie sehr sich Trumps aktuelle Position von früheren Wahlkampfversprechen unterscheidet – eine Gegenüberstellung, die den Widerspruch deutlich machte, wie "Raw Story" berichtet.
Phillip präsentierte ihrem Publikum einen Ausschnitt aus dem Wahlkampf 2016. Darin hatte Trump die enormen Militärausgaben im Nahen Osten scharf kritisiert. "Die Leute, die gegen uns sind, sind dieselben, die 6 Billionen Dollar für Kriege im Nahen Osten verschwendet haben", sagte er damals. "Wir hätten unser Land zweimal wiederaufbauen können ... Stellt euch vor, dieses Geld wäre hier bei uns zu Hause ausgegeben worden." Nach dem Abspielen des Clips stellte die Moderatorin eine pointierte Frage an ihre Diskussionsrunde: "Was ist aus diesem Donald Trump geworden?"
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