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Donald Trump: Brisante Videoaufnahmen - Tiger Woods telefonierte nach Unfall mit US-Präsident

Tiger Woods und Donald Trump sind gut befreundet. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

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  • Wirbel um Telefonat zwischen Tiger Woods und Donald Trump
  • Golf-Star kontaktierte US-Präsident direkt nach seinem Unfall
  • Bodycam-Aufnahmen zeigen Tiger Woods nach Unfall

Diese Aufnahmen sorgen für Wirbel: Tiger Woods hat unmittelbar nach seinem Autounfall nach eigenen Angaben "mit dem Präsidenten" telefoniert. Das geht aus Videoaufnahmen der Bodycam eines der beteiligten Polizisten hervor, die gut eine Woche nach dem Unfall des Golf-Superstars veröffentlicht wurden.

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Wirbel um Telefonat zwischen Tiger Woods und Donald Trump

In den Aufnahmen, die aktuell in den sozialen Netzwerken kursieren, ist zu hören, wie sich Golf-Star Woods am Telefon verabschiedet und dann zu dem Beamten sagt: "Ich habe nur gerade mit dem Präsidenten gesprochen." Worum genau es in dem Gespräch ging, ist nicht bekannt. Dazu äußerte sich der Sportler nicht im Detail.

Golf-Star kontaktierte US-Präsident direkt nach seinem Unfall

Tiger Woods und Donald Trump sind eng befreundet. In der ersten Amtszeit des US-Präsidenten bekam Woods die Presidential Medal of Freedom, den höchsten zivilen Orden der Vereinigten Staaten. Zudem ist Tiger Woods mit der ehemaligen Schwiegertochter des Präsidenten, Vanessa Woods, liiert. Trump hatte sich kurz nach dem Unfall geäußert und Woods als "einen sehr engen Freund" bezeichnet. Zudem hatte er erklärt: "Wie Sie wissen, fiel sein Alkoholtest negativ aus, und er steht aufgrund seiner verschiedenen Beschwerden – Rücken- und Beinschmerzen – unter enormem körperlichem Druck."

Bodycam-Aufnahmen zeigen Tiger Woods direkt nach seinem Unfall

Auch die weiteren polizeilichen Maßnahmen waren auf dem laut Medienberichten vom Sheriff's Office von Martin County veröffentlichten Videomaterial zu sehen. Woods absolvierte verschiedene Tests, bekam Handschellen angelegt und seine Taschen wurden durchsucht.

Tiger Woods beteuert Unschuld nach Autounfall

Woods hatte sich nach seinem Unfall einem Atemalkoholtest unterzogen, der einen Wert von null angezeigt hatte. Einen Urintest hatte der 15-malige Major-Sieger aber nicht machen wollen. Er war schließlich wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und Verweigerung eines Tests im Zusammenhang mit dem Unfall angeklagt worden und wenig später auf Kaution wieder frei gekommen. Woods' erster Gerichtstermin soll für den 23. April angesetzt sein.

Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass Woods auf nicht schuldig plädiert. Nach übereinstimmenden Medienberichten sagte Woods bei der Vernehmung, dass er kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Auto gewechselt habe, bevor er mit seinem Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs streifte und sich mit seinem Wagen überschlug.

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/news.de/dpa

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