Wladimir Putin: Völlig irres Geschenk - Putin-Abgeordnete bekommen Trump-Socken
US-Präsident Donald Trump (rechts) betonte in der Vergangenheit oft sein gutes Verhältnis zu Wladimir Putin. Bild: picture alliance/dpa/The White House/Arte | -
Erstellt von Tobias Rüster
31.03.2026 13.25
- Putin-Abgeordnete bekommen Trump-Socken als Geschenk
- Trumps Ex-Model empfängt Kreml-Delegation
- Putin-Abgesandte sprachen von Sanktionsabbau bis Flugverkehr
- Donald Trump gibt grünes Licht trotz Sanktionen
Hoffentlich war auch ein Paar für Wladimir Putin dabei. Ungewöhnliche Souvenirs markieren eine diplomatische Premiere: Russische Parlamentarier nahmen nach mehr als zehn Jahren erstmals wieder an einem offiziellen Besuch in Washington teil und kehrten mit Donald-Trump-Socken in ihrem Gepäck nach Moskau zurück. Bilder beim Kurznachrichtendienst X belegen die kuriosen Geschenke.
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Wladimir Putins Abgeordnete bekommen Trump-Socken als Geschenk
Die unter Anhängern von Trumps MAGA-Bewegung ("Make America Great Again") populären Strümpfe mit der charakteristischen Frisur des US-Präsidenten dienten als Gastgeschenk bei diesem historischen Treffen im Kongress. Trotz verhängter Sanktionen infolge des Krieges gegen die Ukraine durften die Abgeordneten der Staatsduma einreisen.
Neben den kuriosen Socken standen auch Trump-Postkarten und Coca-Cola hoch im Kurs bei den russischen Gästen. Mehrere Delegationsmitglieder wurden mit Flaschen des Erfrischungsgetränks fotografiert, die sie sogar in ihren Jackentaschen transportierten.
Trumps Ex-Model empfängt Kreml-Delegation
Die republikanische Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna hatte die russischen Parlamentarier laut "Bild" in die US-Hauptstadt eingeladen. Die 36-jährige Politikerin aus Florida, die früher als Model für Donald Trump warb, gilt als entschiedene Gegnerin amerikanischer Unterstützung für Kiew.
- Wjatscheslaw Nikonow, 69-jähriger Abgeordneter der Putin-treuen Partei Geeintes Russland, bewertete die Zusammenkunftdem Bericht zufolge als Fortschritt.
- Der stellvertretende Duma-Vorsitzende Boris Tschernyschow bedankte sich bei Luna für die Offenheit der Gespräche. "Dialog ist die Grundlage von Vertrauen", erklärte der 34-Jährige, betonte jedoch gleichzeitig, dass es sich nicht um eine vollständige Wiederherstellung der parlamentarischen Kontakte handle.
Putin-Abgesandte sprachen von Sanktionsabbau bis Flugverkehr
Die Agenda der Gespräche umfasste ein breites Spektrum an Themen.
- Nikonow berichtete laut "Bild", dass neben den laufenden Verhandlungen über eine Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine auch praktische Fragen der bilateralen Beziehungen erörtert wurden. Dazu zählten die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen beiden Ländern sowie die Wiederbelebung wirtschaftlicher Kontakte.
- Ein zentraler Diskussionspunkt war die mögliche Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen. Die russische Delegation sondierte offenbar die Bereitschaft der amerikanischen Seite, die Strafmaßnahmen schrittweise zurückzunehmen. Konkrete Zusagen oder Durchbrüche wurden allerdings nicht verkündet.
- Zum Abschluss des Besuchs sprachen die Abgeordneten eine Gegeneinladung aus. US-Parlamentarier sollen im Mai nach Moskau reisen und im Kreml empfangen werden. Ob und welche amerikanischen Kongressmitglieder dieser Einladung folgen werden, blieb zunächst offen.
Donald Trump gibt grünes Licht trotz Sanktionen
Obwohl gegen die russischen Abgeordneten aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine Sanktionen bestehen, erhielten sie für ihre Reise nach Washington spezielle Ausnahmegenehmigungen. Nach Angaben der Moskauer Zeitung "Kommersant" signalisierte die Trump-Administration ihre Zustimmung zu diesem Dialog. Offiziell wurde der Besuch als privat bezeichnet, im Kreml hingegen als historisch gewürdigt.
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