Donald Trump: Schon wieder neuer Preis für den US-Präsidenten - TV-Moderatorin rechnet gnadenlos ab
Donald Trump hat den "America First Award" überreicht bekommen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Erstellt von Martin Gottschling
26.03.2026 09.40
- Donald Trump bekommt erneut für ihn erfundenen Preis verliehen
- Spott nach Verleihung des "America First Award"
- MS Now-Moderatorin Jen Psaki attackiert den Präsidenten und seine Regierung scharf
Zum ersten Mal wurde im Dezember 2025 bei der WM-Auslosung der neue FIFA-Friedenspreis verliehen. Der Gewinner: US-Präsident Donald Trump. Nur zwei Monate später wurde der 79-jährige Republikaner zudem zum "unangefochtenen Champion der schönen sauberen Kohle" ernannt - eine Auszeichnung, die es zuvor ebenfalls noch nie gegeben hatte. Am Mittwochabend bekam Trump nun einen weiteren neu erfundenen Preis überreicht, woraufhin er von einer Nachrichtenmoderatorin verspottet wurde.
Donald Trump erhält ersten "America First Award"
Wie "The Independent" berichtet, hat Repräsentantenhaus-Sprecher Mike Johnson beim jährlichen Fundraising-Dinner des National Republican Congressional Committee in Washington dem Präsidenten den "America First Award" überreicht. Die goldene Statue sei "passend für die neue goldene Ära in Amerika", erklärte Johnson bei der Zeremonie. Man wolle Trump mit dieser Geste für seine Führungsqualitäten danken. "Der Präsident hat so viel für das amerikanische Volk getan, und wir wollen ihn auf bescheidene Weise ehren", sagte Johnson.Die Auszeichnung soll künftig jährlich vergeben werden – Trump ist damit der erste Empfänger eines Preises, der eigens für ihn geschaffen wurde.
Donald Trump attackiert politische Gegner bei Rede
Im Anschluss an die Preisverleihung hielt der Präsident eine einstündige, weitschweifige Ansprache. Dabei teilte er gegen seine politischen Gegner aus. Zum Thema Iran behauptete Trump, Teheran wolle "so dringend" einen Deal abschließen, traue sich aber nicht, dies öffentlich zu sagen.
Moderatorin verspottet US-Präsidenten nach Preisverleihung
Wie "Raw Story" berichtet, kritisierte die MS Now-Moderatorin Jen Psaki die Preisverleihung in ihrer Sendung scharf. Die Republikaner hätten "wieder einmal eine Teilnahmetrophäe für ihren ganz besonderen Jungen im Weißen Haus geschaffen, damit er sich gut fühlt". Jeder andere Erwachsene würde sich durch diese "herablassende Art", mit gefälschten Preisen überschüttet zu werden, "zutiefst beschämt" fühlen, so die ehemalige Pressesprecherin des Weißen Hauses. Die täglichen Ehrungen von Mitgliedern der Regierung sagten alles über den "Kult um Donald Trump" aus.
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