Nächster Putin-Rückschlag: Krim unter Feuer - Putins Millionen-Raketen gehen in Flammen auf
Wladimir Putin soll gleich zwei seiner extrem teuren Zirkon-Raketen im Ukraine-Krieg verloren haben. Bild: picture alliance/dpa/XinHua | ---
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster
25.03.2026 12.15
- Ukrainischer Militärgeheimdienst meldet Zerstörung eines Raketenwerfers und zweier Zirkon-Raketen auf der Krim
- Sieben russische Besatzungsmitglieder getötet und verletzt
- Raketen-Desaster kostet Wladimir Putin über 10 Millionen US-Dollar
Ein heftiger Schlag gegen Russlands Militär auf der besetzten Krim: Laut ukrainischem Geheimdienst sollen gleich zwei der teuersten Raketen Moskaus zerstört worden sein. Dramatische Aufnahmen kursieren – und die Verluste sind erheblich.
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Ukrainischer Geheimdienst meldet Treffer auf der Krim
Nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes (HUR) sind bei einem Angriff auf der vorübergehend besetzten Krim ein Raketenwerfer sowie zwei hochmoderne Zirkon-Raketen zerstört worden. Entsprechende Aufnahmen wurden von dem aus Estland stammenden pro-ukrainischen Kriegsblogger WarTranslated veröffentlicht und sollen die Folgen des Angriffs dokumentieren. Dem X-Post zufolge seien bei dem Angriffinsgesamt sieben russische Besatzungsmitglieder getötet und verwundet worden.
Zirkon-Raketen angeblich zerstört: Putin kassiert offenbar Millionen-Pleite
Warum der Angriff Putin besonders schmerzen dürfte? Die zerstörten Raketen gehören zu den modernsten Systemen im russischen Arsenal. Ihr geschätzter Wert liegt laut Angaben bei über 10 Millionen US-Dollar pro Stück. Damit würde allein der materielle Schaden in die zweistellige Millionenhöhe gehen. Die Zirkon-Rakete gilt als besonders schwer abzufangen und ist ein zentrales Element der russischen Militärstrategie.
Strategische Bedeutung des Angriffs
Sollten sich die Angaben bestätigen, wäre der Angriff ein gezielter Schlag gegen hochwertige militärische Infrastruktur Russlands auf der Krim. Die Halbinsel spielt eine zentrale Rolle für die russischen Operationen im Schwarzen Meer und dient als wichtiger Militärstützpunkt. Die veröffentlichten Aufnahmen lassen darauf schließen, dass der Angriff präzise geplant war.
Informationslage bleibt angespannt
Zu beachten gilt jedoch: Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben derzeit nicht. Beide Kriegsparteien nutzen solche Meldungen auch zur eigenen Darstellung im Informationskrieg.
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