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Pete Hegseth: "Wir verhandeln mit Bomben" - irre Aussage sorgt für Fassungslosigkeit

Pete Hegseth sorgte mit einer irren Aussage für einen Eklat. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta

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  • Pete Hegseth entsetzt mit irrer Aussage vor Reportern
  • Trumps Kriegsminister unverblümt: "Wir verhandeln mit Bomben"
  • Eklat um Hegseth-Aussage - "eine internationale Witzfigur und ein verdammter Comic-Bösewicht"

Nicht nur Donald Trump steht aufgrund der Militärschläge gegen den Iran aktuell unter permanenter Beobachtung. Auch die öffentlichen Auftritte von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth werden von den Gegnern des Iran-Krieges genau verfolgt.

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Pete Hegseth entsetzt mit irrer Aussage - "Wir verhandeln mit Bomben"

Während seines jüngsten Auftritts an der Seite von Donald Trump sorgte der US-Verteidigungsminister nun für einen Eklat. Vor im Weißen Haus versammelten Medienvertretern rechtfertigte er die Vorgehensweise des US-Militärs im Iran-Konflikt und erklärte dabei völlig unverblümt: "Wir verhandeln mit Bomben."

Der Trump-Minister brachte damit eine verstörende militärische Logik zum Ausdruck, die besagt, dass die USA ihre Ziele nicht nur durch klassische Verhandlungen erreichen, sondern durch militärischen Druck. Heißt: gezielte Luftschläge und Feuerkraft statt traditioneller Diplomatie. Dabei hatten die USA dem Iran parallel dazu bereits einen 15-Punkte-Plan für Frieden vorgelegt.

Eklat um Hegseth-Aussage - Trumps Kriegsminister als "internationale Witzfigur

Hegseth' irre Aussage sorgte in den sozialen Netzwerken für Entsetzen und Fassungslosigkeit. Einige Userinnen und User zogen Vergleiche zu bekannten Terror-Milizen. Andere wiederum zeigten sich erschüttert darüber, von welch inkompetenten Menschen die Vereinigten Staaten inzwischen regiert werden:

  • "Hegseth ist eine internationale Witzfigur und ein verdammter Comic-Bösewicht. Was für ein Trottel und eine echte Schande für Amerika."
  • "Er ist böse. Deshalb mag Trump ihn so gern!"
  • "Wie kommt es, dass solche Idioten dieses Land regieren?"
  • "Das sagt Al-Qaida. Das sagt die Hisbollah. Das sagt die Hamas. Wir brauchen ernsthafte Erwachsene an der Macht."

Trump ermöglicht Militär, "so brutal wie möglich" vorzugehen

Nicht die einzige verstörende Aussage des Kriegsministers während des besagten Pressebriefings An anderer Stelle erklärte Pete Hegseth außerdem, dass die vom US-Militär durchgeführte Luftkampagne im Iran "geschichtsträchtig" sei. Dies liege einzig und allein daran, dass die USA "einen Präsidenten haben, der seinen Soldaten, wenn er sie in den Kampf schickt, freie Hand lässt, den Feind vom ersten Moment an so brutal wie möglich zu vernichten."

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/bos/news.de

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