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Donald Trump: Bericht enthüllt Täuschungsmanöver vor Angriff auf Irans Führung

Donald Trump: Militär soll gezielt falsche Signale vor dem Angriff verbreitet haben Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

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  • Israel und USA greifen Treffen hochrangiger iranischer Funktionäre an
  • Militär soll gezielt falsche Signale vor dem Angriff verbreitet haben
  • Schabbat-Täuschung sollte Iran in falscher Sicherheit wiegen

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Neue Details zu einer angeblichen Militäraktion im Iran sorgen derzeit für Aufsehen. Laut Berichten sollen israelische und US-amerikanische Streitkräfte eine groß angelegte Täuschungsstrategie eingesetzt haben, um die iranische Führung zu überraschen. Dabei spielte offenbar ein ungewöhnliches Manöver rund um den Beginn des jüdischen Ruhetags Schabbat eine entscheidende Rolle.

Angriff auf Treffen der iranischen Führung

Demnach sollen Streitkräfte aus den USA und Israel zeitgleich mehrere Orte ins Visier genommen haben, an denen sich hochrangige Vertreter des iranischen Regimes aufgehalten haben sollen. "Bild" zufolge wurden bei den Angriffen zahlreiche führende Funktionäre getötet. Auch der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei befand sich unter den Opfern. Dies wurde von den iranischen Staatsmedien bestätigt.

Donald Trump und Militär bereiteten sich offenbar Wochen zuvor vor

Ein Vertreter der israelischen Streitkräfte erklärte laut Berichten, dass sich das Militär bereits Wochen vor der Operation auf eine mögliche Eskalation vorbereitet habe. Aufgrund der politischen Entwicklungen sei früh klar gewesen, dass eine militärische Konfrontation wahrscheinlicher werde. In der Phase unmittelbar vor dem Angriff sollte jedoch möglichst kein Hinweis auf die geplante Operation nach außen dringen. Selbst als die USA rund um Donald Trump ihre militärische Präsenz im Nahen Osten verstärkten, wollte man offenbar den Eindruck vermeiden, dass ein Angriff unmittelbar bevorstehen könnte.

Täuschungsmanöver rund um den Schabbat

Teil der Strategie soll eine gezielte Desinformation gewesen sein. Laut Angaben eines Militärvertreters wurde bewusst der Eindruck erweckt, dass die israelischen Streitkräfte in den Wochenendmodus wechseln würden. So verbreiteten offizielle Kanäle Fotos und Hinweise darauf, dass ranghohe Offiziere das Hauptquartier verlassen hätten, um mit ihren Familien das traditionelle Schabbat-Abendessen zu verbringen. Der Plan dahinter: Beobachter sollten glauben, dass keine größeren militärischen Operationen bevorstehen.

Generäle kehrten heimlich zurück

Tatsächlich sollen mehrere hochrangige Militärs später unauffällig wieder in das Hauptquartier zurückgekehrt sein. Von dort aus sollen sie in der Nacht zum Samstag die Angriffe koordiniert haben. Der Überraschungseffekt soll laut Berichten entscheidend gewesen sein. Die iranische Führung habe sich offenbar sicher gefühlt und größere Treffen in der Hauptstadt abgehalten.
Genau diese Zusammenkünfte sollen schließlich Ziel der Luftangriffe geworden sein. Beobachter sprechen deshalb von einer der effektivsten Anfangsoperationen eines militärischen Konflikts.

Unabhängige Bestätigungen für die genauen Abläufe oder Opferzahlen stehen allerdings weiterhin aus. Klar ist jedoch, dass die Spannungen im Nahen Osten weiterhin hoch bleiben und neue Enthüllungen über verdeckte Operationen die Lage weiter anheizen.

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