Donald Trump zieht Schlussstrich: "The Don" vollzieht überraschende Trennung vor laufender Kamera
Donald Trump versteht bekanntlich keinen Spaß, wenn seine Getreuen Kritik an seinem politischen Kurs üben - nun hat der US-Präsident gleich zwei hochrangigen MAGA-Stars die Freundschaft gekündigt. Bild: picture alliance/dpa/Pool The New York Times | Kenny Holston
Erstellt von Claudia Löwe
04.03.2026 21.00
- Donald Trump macht kurzen Prozess mit Tucker Carlson und Megyn Kelly
- Schroffe Trennung nach Widerworten: US-Präsident versteht keinen Spaß
- Kritik an Militärschlägen im Iran kostet MAGA-Promis die Freundschaft mit Donald Trump
Wenn Donald Trump eine Sache auf den Tod nicht ausstehen kann, dann sind es Widerworte und Kritik an seinem politischen Kurs - vor allem dann, wenn der Gegenwind aus dem eigenen Lager kommt. Dass gleich zwei prominente MAGA-Anhänger Donald Trump für den US-Militärschlag gegen den Iran offen kritisierten, war für den Republikaner Grund genug, einen Schlussstrich zu ziehen und den Querulanten die Freundschaft zu kündigen.
Donald Trump zieht Schlussstrich und distanziert sich öffentlich von Tucker Carlson und Megyn Kelly
Im aktuellen Fall, über den bei "Raw Story" zu lesen ist, traf es den kontroversen Moderator Tucker Carlson und die Journalistin Megyn Kelly. Dass sich das Duo, das bislang zu Trumps treuesten Medien-Verbündeten zählte, offen kritisch zu Donald Trumps Iran-Krieg äußerte, machte die Trennung für "The Don" alternativlos: Am Abend des 2. März 2026 distanzierte sich Donald Trump öffentlich in einem exklusiven Interview mit der Reporterin Rachael Bade von Tucker Carlson und Megyn Kelly und wies die Kritik an seinen Militärschlägen gegen den Iran scharf zurück.
"MAGA liebt, was ich tue!" Donald Trump vollzieht Trennung vor laufender Kamera
"Ich denke, dass MAGA Trump ist — MAGA sind nicht die anderen beiden", erklärte der Präsident mit Blick auf Kelly und Carlson. Die Bewegung wolle, dass Amerika floriere und sicher sei. "MAGA liebt, was ich tue — jeden Aspekt davon", so Trump weiter. Die Militäraktion bezeichnete er als notwendigen "Umweg", um die Sicherheit der USA und anderer Länder zu gewährleisten.
US-Präsident befiehlt tödliche Schläge gegen Irans Führung
Am frühen Morgen des 28. Februar 2026 führten amerikanische und israelische Streitkräfte koordinierte Angriffe auf mehrere Ziele im Iran durch. Die israelischen Einheiten bombardierten Standorte, an denen sich die militärische und politische Führung des Landes aufhielt. Dabei kam Ajatollah Ali Chamenei ums Leben, der das Land seit 1989 als Oberster Führer mit harter Hand regiert hatte. Die US-Streitkräfte konzentrierten sich Berichten zufolge auf iranische Anlagen für ballistische Raketen sowie nukleare Einrichtungen. Die Trump-Regierung hat Begründungen für die Militärschläge vorgelegt, doch bleiben Zweifel an deren Notwendigkeit bestehen.
Donald Trump entzweit seine Unterstützer mit Militärschlag im Iran
Die Militärschläge haben offenbar erhebliche Spannungen innerhalb der Trump-Unterstützer ausgelöst. Laut "Raw Story" erscheint die Koalition des Präsidenten tief gespalten über die Angriffe. Auch im US-Kongress herrscht keine Einigkeit. Abgeordnete beider Parteien äußern Zweifel daran, ob die Militäraktion tatsächlich erforderlich war. Selbst jene Parlamentarier, die den Tod Chameneis begrüßten, zeigen sich nicht vollständig überzeugt von der Notwendigkeit der Schläge. Die Trump-Regierung hat zwar Rechtfertigungen für das Vorgehen präsentiert, konnte die Skeptiker jedoch bislang nicht umstimmen.
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