Donald Trump: "The Don" kassiert bitterbösen Spott für Peinlich-Fehltritt
Die Demenz-Gerüchte um Donald Trump reißen nicht ab - peinliche Versprecher sind bei dem US-Präsidenten inzwischen an der Tagesordnung. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe
19.02.2026 10.26
- Donald Trump schürt erneut Demenz-Gerüchte
- US-Präsident blamiert sich im Weißen Haus mit peinlichem Versprecher
- Aus Harmeet Dhillon wird Harmeet Diller - Donald Trumps Sprachprobleme werfen Fragen auf
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Donald Trump, bevor er als US-Präsident wiedergewählt wurde, sich pausenlos über seinen hochbetagten Amtsvorgänger Joe Biden lustig machte. Wann immer der demokratische Präsident mit einem Versprecher in der Öffentlichkeit auffiel, ätzte Trump wutentbrannt drauflos und unterstellte Biden mangelnde geistige Eignung für das Präsidentenamt. Inzwischen ist es jedoch "The Don" selbst, der nahezu täglich ins Fettnäpfchen tritt und mit peinlichen Entgleisungen Gerüchte über seinen kognitiven Zustand schürt.
Donald Trump patzt am laufenden Band - ist eine Demenz-Erkrankung schuld?
Donald Trump, der seit gut einem Jahr wieder im Weißen Haus schaltet und waltet, sieht sich seit seiner zweiten Inauguration mit Getuschel über seine körperliche und geistige Gesundheit konfrontiert. Das Weiße Haus wird nicht müde, Behauptungen zu dementieren, Donald Trump sei an Demenz erkrankt, auch "The Don" selbst beteuert unentwegt, in allen Belangen topfit zu sein. Allerdings tritt der Republikaner ebenso häufig den aktiven Gegenbeweis an und macht sich mit Entgleisungen mannigfaltiger Art zum Gespött.
US-Präsident verhaspelt sich: Diesen Namen konnte "The Don" nicht fehlerfrei aussprechen
Am 18. Februar lieferte Trump seinen Kritikern neues Futter für Demenz-Gerüchte, als er im Weißen Haus mit einem irritierenden Versprecher auffiel. Wie bei "Newsweek" zu lesen ist, ergriff Donald Trump anlässlich des "Black History Month" das Wort und wandte sich an Harmeet Dhillon, ihres Zeichens Juristin mit indisch-amerikanischen Wurzeln und seit April 2025 als stellvertretende Generalstaatsanwältin der USA in Amt und Würden. Während seiner Ansprache machte Trump den Namen "Harmeet Dhillon" jedoch zu "Harmeet Diller" - bei Social Media verbreitete Mitschnittesorgten dafür, dass sich Trumps Fauxpas wie ein Lauffeuer verbreitet.
Wer ist Harmeet Dhillon?
Die Frau, deren Namen Trump nicht ganz über die Lippen brachte, ist eine prominente Figur in seiner Regierung. Die indisch-amerikanische Einwanderin wurde im Dezember 2024 vom Präsidenten nominiert und erhielt am 3. April 2025 die Bestätigung des Senats als stellvertretende Generalstaatsanwältin für die Bürgerrechtsabteilung im Justizministerium. Harmeet Dhillon hat sich über Jahre hinweg als Verfechterin von Bürgerrechten und insbesondere des Ersten Verfassungszusatzes einen Namen gemacht. Unter ihrer Leitung führt das Justizministerium derzeit mehrere Untersuchungen gegen amerikanische Hochschulen – darunter Harvard – wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Bürgerrechte und Vorwürfen des Antisemitismus.
Donald Trump schürt mit Sprachproblemen unentwegt Demenz-Gerüchte
Dass Donald Trump Probleme mit der korrekten Aussprache hat, stellte er bereits wiederholt unter Beweis: Bereits 2018 sprach Trump den Namen des Yosemite-Nationalparks als "Yo-semite" aus. Bei einem Diwali-Event im Oktober 2025 wurde aus US-Botschafter Vinay Kwatra kurzerhand "Vinay Kwatruu".
Donald Trump erntet Spott im Netz für blamablen Versprecher
Trumps Versprecher löste in den sozialen Medien prompt Reaktionen aus. Auf X fragten mehrere Nutzer spöttisch, ob die stellvertretende Generalstaatsanwältin womöglich mit der verstorbenen Komikerin Phyllis Diller verwandt sei. Ein anderer User betitelte ein Video des Moments mit "Sleepy Don" – eine Anspielung auf Trumps eigenen Spitznamen für seinen Vorgänger Biden. Dhillon selbst zeigte sich unbeeindruckt und postete nach der Veranstaltung auf X: "Es war mir eine Freude, mit Präsident Trump im Weißen Haus zum Black History Month zu sein und von ihm für meine Arbeit anerkannt zu werden!"
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