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Ivanka Trump: Totales Desaster – Präsidententochter tritt mit Outfit voll ins Fettnäpfchen

Ivanka Trump: Social-Media-Post sorgt für Ärger – Kultur- und Politikdebatte entbrannt Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Weiß gilt in China als Trauerfarbe
  • Kritik von Gegnern und konservativen Accounts zu Ivanka Trump
  • Post von Donald Trumps Tochter fällt in sensibles US-China-Verhältnis

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Mit einem motivierenden Post auf X wollte Ivanka Trump das chinesische Neujahr feiern. Sie sprach vom "Jahr des Feuerpferdes", das für Mut, Tatkraft und neue Projekte stehe, und kündigte zugleich eigene Vorhaben an, die bald veröffentlicht werden sollen. Zu ihrem Gruß "Happy Lunar New Year" veröffentlichte sie ein Foto von sich in einem weißen Blazer. Genau diese Kleiderwahl löste jedoch eine Welle der Kritik aus.

Weiß statt Rot: Netz reagiert empört auf Ivanka Trumps Outfit

Laut "The Daily Beast" gilt Weiß in der chinesischen Tradition als Farbe der Trauer und wird mit Beerdigungen in Verbindung gebracht. Für Neujahrsfeiern dominieren dagegen kräftige Töne wie Rot oder Gold, die Glück und Wohlstand symbolisieren. Mehrere Nutzer wiesen Ivanka öffentlich auf den kulturellen Hintergrund hin. Auch politische Gegner griffen den Post auf und spotteten über den vermeintlichen Fehltritt.

Kritik auch aus eigenen Reihen von Donald Trumps Tochter

Nicht nur kulturelle Aspekte standen im Fokus. Einzelne konservative Accounts stellten grundsätzlich infrage, warum eine prominente Republikanerin das Mondneujahr öffentlich würdigt. Angesichts angespannter Beziehungen zwischen Washington und Peking sei das Signal problematisch, hieß es in Kommentaren.

Politischer Kontext bleibt heikel

Ihr Vater, Präsident Donald Trump, hatte in seiner zweiten Amtszeit mehrfach harte Töne gegenüber China angeschlagen und zeitweise drastische Strafzölle angekündigt. Zwar kam es zwischenzeitlich zu diplomatischen Annäherungen mit Staatschef Xi Jinping, doch das Verhältnis bleibt sensibel.

Ivanka selbst hält sich seit Beginn der zweiten Amtszeit ihres Vaters weitgehend aus dem politischen Tagesgeschäft heraus. Während sie in seiner ersten Präsidentschaft noch als enge Beraterin galt, konzentriert sie sich inzwischen stärker auf private und wirtschaftliche Projekte. Der jüngste Social-Media-Post zeigt jedoch, dass sie auch abseits offizieller Ämter weiterhin eine Figur ist, die schnell für Schlagzeilen sorgen kann.

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