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Wolodymyr Selenskyj News: Selenskyj wirft Russland Verstoß gegen Teilwaffenruhe vor

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht im Präsidentenpalast. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

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Vergangene Nacht hat Moskau nach Ansicht Kiews mit Raketen- und Drohnenangriffen auf ukrainische Energieanlagen gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen. "Wir finden, dass dieser russische Angriff tatsächlich gegen die getroffenen Vereinbarungen verstieß. Es muss dafür Folgen geben", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew.

Die Ukraine werde aus diesem Anlass Washington kontaktieren. "Ich hoffe, dass die Partner nicht dazu schweigen werden, was vor sich geht", mahnte Selenskyj. Er warf Russland vor, auf eine Fortsetzung des Krieges zu setzen.

Selenskyj bittet um mehr Flugabwehrraketen

Es sei einer der schwersten russischen Angriffe mit ballistischen Raketen gewesen. "Gegen ballistische Raketen helfen Patriot-Systeme am effektivsten. Das heißt, dass wir mehr Raketen für die Patriots brauchen. Die Lieferungen müssen größer und schneller sein", betonte der Staatschef. Er habe darüber mit Rutte gesprochen.

Selenskyj dankte dem Nato-Generalsekretär für die Koordinierung des Nato-Waffenkaufprogramms PURL für das osteuropäische Land. Zu neuen Beiträgen der Verbündeten machte der ukrainische Staatschef jedoch keine Angaben. Für 2026 ist der monatliche Bedarf der Ukraine mit umgerechnet rund 1,1 Milliarden Euro beziffert worden.

US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Freitag erklärt, dass Russland auf seine Bitte hin einem einwöchigen Verzicht auf Schläge gegen Energieanlagen zugestimmt habe. Moskau bestätigte diese Vereinbarung später. Kremlsprecher Dmitri Peskow zufolge galt die begrenzte Waffenruhe jedoch nur bis vergangenen Sonntag.

Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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