Politik

Melania und Donald Trump: Doku-Witz und Hitler-Vergleich - Präsidentenpaar wird zum Gespött

Die Comedy-Show "Saturday Night Live" machte sich über US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania lustig. Bild: picture alliance/dpa/AP | Allison Robbert

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  • Melania und Donald Trump bei "Saturday Night Live" verspottet
  • Comedy-Show witzelt über neue Doku zur First Lady
  • Nach FBI-Razzia in Georgia wegen mutmaßlicher Wahlmanipulation: US-Präsident mit Hitler verglichen

Donald Trump wurde am Wochenende zum Gespött in der Comedy-Show "Saturday Night Live". Ein übler Vergleich des US-Präsidenten mit Adolf Hitler sorgte in der NBC-Sendung für Aufsehen. Auch seine Frau Melania bekam ihr Fett weg.

Melania Trump verspottet bei "Saturday Night Live": Comedy-Show macht sich über neue Doku lustig

"Saturday Night Live" nahm sich den neuen Dokumentarfilm über die First Lady vor, wie "Newsweek" berichtet. Im "Weekend Update"-Segment witzelte Moderator Colin Jost, der Film trage den Titel "Wicked: For Real" (deutsch: wirklich böse). Damit spielte er auf die Musical-Verfilmung "Wicked: For Good" an, die die Geschichte einer grünen Hexe erzählt.

Besonders bissig wurde es, als Co-Moderator Michael Che auf die Verbindung zum "Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner anspielte, der auch für die Melania-Doku verantwortlich ist. Die Sendung zeigte daraufhin einen bearbeiteten Ausschnitt aus dessen Actionkomödie von 1998: Die Figur von Chris Tucker fragt darin frustriert die Figur von Jackie Chan: "Sprichst du überhaupt Englisch? Verstehst du die Worte, die aus meinem Mund kommen?" Allerdings wurde Jackie Chan digital durch eine lächelnde Melania Trump ersetzt. Ein deutlicher Seitenhieb auf die slowenische Herkunft der First Lady und ihre Englischkenntnisse.

Hintergrund: Für Brett Ratner markiert "Melania" die Rückkehr als Regisseur nach Jahren der Kontroverse. 2017 hatten mehrere Frauen dem Filmemacher sexuelle Belästigung und sexuelle Übergriffe vorgeworfen – Anschuldigungen, die er zurückwies. Seitdem hatte er keinen Spielfilm mehr inszeniert. Zusätzlich belastend: Ratners Name tauchte laut "New York Post" in den veröffentlichten Epstein-Dokumenten auf.

NBC-Sendung vergleicht Donald Trump mit Adolf Hitler

Michael Che kommentierte bei "Saturday Night Live" zudem die jüngste FBI-Razzia in einem Wahlbüro im Bundesstaat Georgia. Beamte suchten dabei nach Stimmzetteln, die Trumps unbelegte Behauptungen über Wahlbetrug bei der Wahl 2020 stützen könnten. Der Comedian zeigte sich fassungslos über Trumps anhaltende Fixierung auf das Thema: "Meine Güte, Mann, lass es endlich los", sagte Che. Dann folgte der provokante Vergleich: "Selbst Hitler hat irgendwann aufgehört, sich an der Kunsthochschule zu bewerben." Der Witz spielte auf Hitlers gescheiterte Bewerbungen an der Wiener Kunstakademie an – und stellte Trumps Beharrlichkeit in ein entsprechend unvorteilhaftes Licht.

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/bua/news.de/stg

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