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Donald Trump gewarnt: Tausende Gräber für US-Soldaten errichtet - Iran bereitet sich auf einen Angriff vor

Wird Donald Trump militärisch im Iran eingreifen? Teheran trifft bereits Vorkehrungen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Laut Berichten soll der Iran Tausende Gräber für US-Soldaten am Stadtrand von Teheran errichtet haben
  • Mullah-Regime bereitet sich zudem mit 1.000 neuen Drohnen auf einen möglichen US-Angriff vor
  • Oberster FührerAjatollah Ali Chamenei warnt Donald Trump vor einer Eskalation

Während Donald Trump durch neue Enthüllungen zur Epstein-Affäre unter Druck gerät, nehmen die Spannungen zwischen den USA und dem Iran weiter zu. Der Republikaner schickte in den vergangenen Tagen bereits Kriegsschiffe sowie den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in die Region geschickt. Beobachter befürchten einen bevorstehenden Angriff auf die Islamische Republik. Das Mullah-Regime warnt Trump vor weiterer Eskalation, hat aber offenbar bereits Vorkehrungen für einen militärischen Konflikt getroffen.

Berichte: Iran soll Tausende Gräber für US-Soldaten vorbereitet haben

Wie der "Daily Star" unter Berufung auf die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr berichtet, werden aktuell am Stadtrand von Teheran bereits Tausende Grabstätten für amerikanische Soldaten eingerichtet. Diese Maßnahme sei laut derBehesht-Zahra-Organisation, Betreiberin des größten Friedhofs im Iran, "Teil der Notfallplanung angesichts der sich verschärfenden Feindseligkeiten mit den USA". Laut der staatsnahen Nachrichtenagentur Tasnim hat der Iran zudem 1.000 neue strategische Drohnen bei seinen Streitkräften stationiert. Bilder davon würden aus Gründen der militärischen Geheimhaltung nicht veröffentlicht.

Donald Trump wird vor US-Angriff auf den Iran gewarnt

Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei warnte derweil vor den möglichen Folgen eines US-Angriffs: "Die Amerikaner sollen wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein", sagte er Tasnim zufolge. Der Iran wolle keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen, so der Religionsführer, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort hat. "Aber das iranische Volk wird jemandem, der angreift oder Schaden zufügt, einen harten Schlag versetzen."

Riskiert Donald Trump eine weitere Eskalation im Nahen Osten? US-Präsident droht mit Kriegsschiffen

Der Konflikt zwischen Washington und Teheran hatte sich zuletzt erneut verschärft. Hintergrund sind die jüngsten Massenproteste im Iran, gegen die die Regierung brutal vorgeht. Laut Berichten sind dabei bereits Tausende Demonstranten ums Leben gekommen. Trump fordert, dass Teheran die Gewalt gegen die Bevölkerung beendet und zudem sein Atomprogramm aufgibt. Bei der Filmpremiere der neuen Doku über seine Ehefrau Melania sagte der US-Präsident Ende der Woche: "Wir haben viele sehr große, sehr mächtige Schiffe, die gerade Richtung Iran fahren. Und es wäre großartig, wenn wir sie nicht einsetzen müssten."

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/news.de/stg/dpa

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