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Donald Trump am Tiefpunkt: "The Don" brutal gedemütigt - dieses Debakel sah der US-Präsident nicht kommen

Donald Trumps Abwärtstrend setzt sich fort: In aktuellen Umfragen bricht der US-Präsident immer neue Negativ-Rekorde. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller

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  • Donald Trump auf dem absteigenden Ast: US-Präsident unbeliebt wie nie
  • Neues Rekordtief nach erstem Jahr von zweiter Amtszeit erreicht laut aktueller Umfrage
  • Trump beliebter als gedacht? Experten reden katastrophale Umfragewerte schön

Ein Viertel seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident hat Donald Trump überstanden - doch langsam aber sicher wird für den Republikaner das sprichwörtliche Eis immer dünner. Ein Jahr nach seinem erneuten Einzug ins Weiße Haus verzeichnet Donald Trump die schlechtesten Umfragewerte seiner zweiten Amtszeit.

Donald Trump im freien Fall: US-Präsident kassiert historisch schlechte Umfragewerte

Laut einer aktuellen Erhebung von "Strength in Numbers" und "Verasight" lehnen 58 Prozent der Befragten die Arbeit des Präsidenten ab, wie bei "Newsweek" zu lesen ist – ein neuer Negativrekord. Lediglich 40 Prozent der Teilnehmer bewerteten Trumps Amtsführung positiv. Das ergibt einen Nettowert von minus 18 Punkten. "Dies ist ein neuer Tiefstand in unserer Erhebung", kommentierte Analyst G. Elliot Morris die Ergebnisse der Umfrage. Die Daten wurden zwischen dem 14. und 20. Januar 2026 unter 1.532 US-Bürgern erhoben.

"The Don" verliert Zuspruch von unabhängigen Wählern, während die Zwischenwahlen näher rücken

Besonders alarmierend für das Weiße Haus dürften die Zahlen bei den parteilich ungebundenen Wählern sein. In dieser für Wahlen entscheidenden Gruppe sprachen sich nur 27 Prozent für Trumps Politik aus. Gleichzeitig äußerten 63 Prozent der Unabhängigen ihre Ablehnung gegenüber dem Präsidenten. Diese Werte sind für Trump problematisch, da unabhängige Wähler traditionell das Zünglein an der Waage bei US-Wahlen darstellen. Mit den herannahenden Zwischenwahlen könnte sich die schwache Unterstützung in dieser Wählergruppe als bedeutsam erweisen.

Donald Trumps Verfall geht weiter: Kernthemen büßen an Rückhalt ein

Auch bei Trumps politischen Schwerpunktthemen zeigt sich ein negativer Trend. Die Zustimmung zur Einwanderungspolitik des Präsidenten, zu seinen Abschiebemaßnahmen sowie zur Grenzsicherung ist seit der letzten Erhebung im Oktober 2025 zurückgegangen. Diese Entwicklung wiegt besonders schwer, da Trump genau mit diesen Versprechen seinen Wahlkampf bestritten hatte. Die sinkende Unterstützung bei den Kernthemen seiner Agenda deutet darauf hin, dass selbst Wähler, die ursprünglich hinter seinen Plänen standen, zunehmend skeptisch werden. Die Fehlermarge der Umfrage liegt bei 2,5 Prozent.

Donald Trump beliebter als gedacht? Experten reden miserable Umfragewerte schön

Trotz der schlechten Werte warnt der britische Politikwissenschaftler Andrew Wroe vor überzogenen Schlussfolgerungen. "Seine Umfragewerte sind nicht eingebrochen", erklärte der Dozent für amerikanische Politik gegenüber "Newsweek". Der leichte Rückgang seit Amtsantritt sei für moderne Präsidenten normal. Bemerkenswert sei vielmehr die Stabilität seiner Zahlen im niedrigen 40-Prozent-Bereich über mehrere Monate hinweg. Das Weiße Haus wies die Umfrageergebnisse ebenfalls deutlich zurück. Sprecherin Anna Kelly betonte, Trump habe ein "überwältigendes Mandat" von fast 80 Millionen Wählern erhalten. Der Präsident liefere seine Versprechen und die Amerikaner stünden hinter seiner Agenda.

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/news.de/stg

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