Donald Trump: Mega-Deal wackelt – US-Präsident droht Südkorea mit neuen Zöllen
Donald Trump: USA verschärft Zollkonflikt mit Südkorea. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Erstellt von Mia Lada-Klein
27.01.2026 08.56
- USA planen höhere Zölle auf südkoreanische Waren
- Autoindustrie, Holz und Pharma besonders betroffen
- Wirtschaftsabkommen zwischen USA und Südkorea gefährdet
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Der Ton zwischen Washington und Seoul wird rauer. US Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Einfuhrabgaben auf zahlreiche Produkte aus Südkorea deutlich anzuheben. Betroffen sind vor allem Schlüsselindustrien, die für die südkoreanische Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind.
Donald Trump will Zollschraube kräftig anziehen
Nach Trumps Angaben sollen unter anderem Fahrzeuge, Holzprodukte und pharmazeutische Erzeugnisse künftig mit höheren Abgaben belegt werden. Darüber hinaus plant die US Regierung "Bild" zufolge, den allgemeinen Zollsatz auf südkoreanische Waren von derzeit 15 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die Maßnahme könnte den bilateralen Handel erheblich belasten.
Mega Deal zwischen USA und Korea gerät ins Wanken
Noch vor wenigen Monaten schien eine Einigung greifbar. Im Oktober 2025 hatten sich die USA und Südkorea nach langen Gesprächen auf ein umfangreiches Wirtschaftsabkommen verständigt. Seoul sagte Investitionen in Milliardenhöhe in den Vereinigten Staaten zu. Im Gegenzug sollten die US Zölle auf Autos aus Südkorea gesenkt werden. Genau diese Zusage steht nun wieder infrage.
Donald Trump erhöht öffentlichen Druck
In einer Stellungnahme auf seiner Plattform Truth Social machte Trump seinem Ärger Luft. Das südkoreanische Parlament habe das ausgehandelte Abkommen bislang nicht ratifiziert. Er verwies darauf, dass die Vereinbarung gemeinsam mit Präsident Lee Jae Myung abgeschlossen und später erneut bestätigt worden sei. Für Trump ist das Zögern der Abgeordneten nicht nachvollziehbar.
Südkorea zeigt sich überrascht auf Donald Trump
Aus dem Präsidialamt in Seoul hieß es, man sei im Vorfeld nicht offiziell über die geplanten Zollanhebungen informiert worden. Die Regierung wolle die Lage nun intern bewerten. Gleichzeitig sind Gespräche auf Ministerebene geplant. Südkoreas Industrieminister Kim Jung Kwan soll in den kommenden Tagen in die USA reisen, um mit Handelsminister Howard Lutnick über eine mögliche Deeskalation zu verhandeln.
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