Wladimir Putin: Inder schippen Schnee für den Kremlchef - Video zeigt traurige Szenen
Erst im Dezember reist Wladimir Putin zu einem Staatsbesuch nach Indien. Bild: dpa/AP/Pavel Bednyakov
Erstellt von Ines Fedder
15.01.2026 10.37
- Wladimir Putin holt Arbeitskräfte aus Indien
- Video zeigt traurige Szene: Indische Arbeiter schippen Schnee für Putin
- Russland steht vor einem Dilemma - kaum Arbeiter und Soldaten
Der immer noch andauernde Ukraine-Krieg fordert in Russland weitere Tote. Und nicht nur an Soldaten mangelt es laut übereinstimmenden Medienberichten in Russland, sondern auch die Arbeiter im Inland gehen Wladimir Putin nach und nach aus.
Putin holt neue Arbeitskräfte für Russland aus Indien
Im Dezember vergangenen Jahres reiste Wladimir Putin nach Indien. Seine Mission: Mindestens 10 Millionen Arbeitskräfte ins Land zu holen. Wie unter anderem "The Moscow Times" berichtet, vergab das russische Arbeitsministerium fast ein Drittel der verfügbaren Arbeitsplätze innerhalb der Gesamtquote für ausländische Arbeitskräfte an indische Staatsbürger.
Russland: Arbeitsmigration aus Indien soll weiter erhöht werden
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reutersist dies erst der Anfang. So arbeite Russlands größte Bank, die Sberbank, aktuell daran, die Industrieimporte und die Arbeitsmigration aus Indien zu erhöhen, erklärte unter anderem der Erste Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bank, Alexander Wedjachin, gegenüber Reuters.
Video zeigt: Putin lässt indische Arbeiter Schnee schippen
Das weißrussische Medienportal "Nexta" gibt einen Einblick, wie eine mögliche Integration von indischen Arbeitskräften am russischen Arbeitsmarkt aussehen könnte. In einem Video-Post auf X, ehemals Twitter, zeigt das Portal laut eigener Darstellung indische Arbeiter, die in Russland Schnee schippen. Die Arbeitskräfte sollen demnach über eine Arbeitsvermittlungsstelle in Delhi nach Moskau und St. Petersburg vermittelt worden sein. In dem Beitrag ist von 40.000 Arbeitern im Alter von 19 bis 43 Jahren die Rede.
Indische Arbeiter in Russland sollen aus extrem armen Regionen kommen
Die indischen Arbeiter sollen laut "Nexta" aus besonders armen Regionen stammen. Das Portal schreibt, einigen Migranten seien selbst grundlegende Haushalts- oder Sanitärstandards nicht vertraut. Diese Angaben lassen sich derzeit jedoch nicht unabhängig verifizieren.
Hinweis zur Quelle
"Nexta" ist ein oppositionelles Medienprojekt aus Belarus, das vor allem über soziale Netzwerke berichtet. Die Angaben und Videoaufnahmen basieren auf Informationen des Portals selbst und konnten bislang nicht unabhängig verifiziert werden. Berichte aus und über Russland gelten aufgrund eingeschränkter Pressefreiheit als schwer überprüfbar.
Wladimir Putin steht vor großen Herausforderungen am Arbeitsmarkt
Die Aufnahmen verdeutlichen vor allem die strukturellen Herausforderungen, vor denen Russland bei der Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte steht: Sprachbarrieren, fehlende Integration und schwierige Arbeitsbedingungen. Zwar kann Arbeitsmigration den akuten Personalmangel kurzfristig abfedern, Expert:innen sehen darin jedoch keine nachhaltige Lösung für die tiefgreifenden demografischen und wirtschaftlichen Probleme des Landes.
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