Politik

Donald Trump : Übernahme-Liste von "The Don" - wer als nächstes dran ist

Er macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen: Im Interesse Amerikas macht Donald Trump auch vor Landesgrenzen keinen Halt. Bild: dpa/AP/Alex Brandon

  • Artikel teilen:
  • Donald Trump: Das sagt er über Grönland, Kanada und Co.
  • Drogen-Länder im Visier der US-Regierung: Sturz im Sinne der Gesundheit?
  • Hoheit über den Panamakanal - Trump hat Angst vor chinesischer Einflussnahme

Wie weit gehen die Ansprüche des US-Präsidenten Donald Trump? Nachdem sich Trump überraschend zum "Präsidenten Venezuelas" ernannte, sollen nun noch weitere Länder auf seiner Liste stehen. Über einen möglichen Militärschlag im Iran wird derzeit heiß diskutiert. Und auch Kuba soll laut dem Präsidenten in seinem Interesse sein. aber werfen wir doch einmal einen Blick genauer hin. Was genau hat Trump denn in der Vergangenheit eigentlich gesagt?

Globalen Einfluss erweitern: Diese Länder fühlen sich durch Donald Trump bedroht

Grönland

Allen voran wäre hier zunächst einmal Grönland zu nennen. Der autonome Staat, der zum Königreich Dänemark gehört, ist schon länger im Visier des US-Präsidenten. Wie ernst es mit seinen Übernahme-Absichten ist, bekräftigte Trump erst kürzlich in einem Interview. Es sei wichtig für die "Nationale Sicherheit", dass Trump Grönland bekomme. Der vermeintliche Grund: Die Bedrohung von Russland und China. Trump erklärte, dass er Grönland haben muss, ob sie nun wollen oder nicht. Dabei werde die USA zur Not mit aller Härte vorgehen. Einen Bruch mit der Nato könne man verkraften, so Trump.

Kolumbien

Der weltweite Drogenhandel muss bekämpft werden. Da ist sich Donald Trump sicher. Und nach Venezuela droht der US-Präsident nun Kolumbien mit militärischer Gewalt. Den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro bezeichnete Trump kurzerhand als einen "Kranken Mann", der "gerne Kokain herstellt" und es in den Vereinigten Staaten verkauft, berichtet der "Daily Star". Trump sieht in Kolumbien die Brutstätte des Drogenhandels. Ein Militäreinsatz ähnlich wie in Venezuela sei für Trump hier durchaus denkbar. Seit September 2025 geht die USA mit vereinzelnden Militäreinsätzen gegen Drogenschiffe in der Karibik und im Pazifik vor.

Mexiko

Ebenfalls auf der Liste der "Drogen"-Länder, die Amerika bedrohen, sieht Donald Trump Mexiko. Der an die USA angrenzende Nachbarstaat ließe zu, dass Drogenschmuggel illegale Substanzen zu Hauf ins Land brachten. Auch hier will Trump rigoros vorgehen. Eine Invasion scheint hier jedoch äußerst schwierig.

Donald Trump setzt historische Fehde gegen Kuba fort

Kuba

Nach der Verhaftung des Venezuela-Präsidenten steht Kuba vor dem Zusammenbruch, so die Meinung von Donald Trump. Eine militärische Übernahme Kubas sei daher nicht nötig. Allerdings: Die US-Regierung verschärft den wirtschaftlichen Druck durch härtere Sanktionen. Kuba wurde als "staatlicher Unterstützer des Terrorismus" eingestuft. Was das genau bedeutet?

Trumps Gaza-Pläne versprechen neues Tourismus-Ziel

Gaza

Kaum zu glauben und dennoch wahr - nach den Unruhen in Gaza verspricht der US-Präsident das "Abrissgelände" zur künftigen "Riviera des Nahen Ostens" zu machen. Durch Luxusimmobilien und Urlaubsresorts soll auf den Trümmern hier ein Erholungsgebiet entstehen - natürlich alles Eigentum der USA. Dafür müssten nur die rund 2,3 Millionen Einwohner Gazas zunächst einmal in die Nachbarländer wie Ägypten oder Jordanien umsiedeln, um später schließlich laut Trump ein "besseres Leben" zu führen.

Panama

Der US-Präsident drängt darauf, dass Amerika die Hoheit über den Panamakanal wiedererlangt. Als Gründe nennt Trump wirtschaftliche Vorteile sowie Belange der nationalen Sicherheit. Dabei verbreitet er jedoch eine falsche Darstellung: Mehrfach behauptete er, China würde den Kanal betreiben. Diese Aussage entspricht nicht den Tatsachen. Die Wasserstraße untersteht einer eigenständigen Behörde Panamas.

Dennoch sehen Trump und weitere US-Regierungsvertreter Chinas umfangreiche wirtschaftliche Investitionen in dem mittelamerikanischen Land als Bedrohung. Besonders im Fall eines militärischen Konflikts könnte dies problematisch werden, da der Kanal eine zentrale Route für amerikanische Kriegs- und Handelsschiffe darstellt.

Laut eigener Aussage hat Donald Trump in der Vergangenheit mindestens sechs Kriege beendet. Wie viele er selbst verursacht, das bleibt weiterhin abzuwarten.

Donald Trump, die USA und was sonst noch geschieht - weitere Themen hier:

/sfx/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.