Donald Trump: "Wird nicht gut für sie sein" - US-Präsident sendet ominöse Drohung
Donald Trump drohte auf Truth Social Häftlingen, die in Venezuela freigelassen werden sollen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
Von news.de-Redakteur Martin Gottschling
11.01.2026 12.36
- Donald Trump bedankt sich auf Truth Social für die Freilassung politischer Gefangener in Venezuela
- Gleichzeitig schickt der US-Präsident eine Drohung an die ehemaligen Häftlinge
- Gefangene sollten nicht vergessen, was die USA für sie getan haben
Nach dem international heftig kritisierten US-Angriff auf Venezuela könnte es in dem südamerikanischen Land zu einem Umbruch kommen. Die neue Regierung in Caracas hat angekündigt eine große Zahl politischer Gefangener freilassen zu wollen - als Zeichen der "Suche nach Frieden". US-Präsident Donald Trump begrüßte diesen Schritt und sagte auch deshalb einen weiteren Angriff auf Venezuela ab. Am Samstag äußerte sich der Republikaner erneut zu den aktuellen Entwicklungen auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. Dabei sprach er jedoch gleichzeitig eine ominöse Drohung aus.
Donald Trump schickt ominöse Drohung an venezolanische Häftlinge auf Truth Social
Zunächst bedankte sich Trump dafür, dass Venezuela "im großen Stil" damit begonnen habe, politische Häftlinge freizulassen. Er fügte hinzu:
- "Ich hoffe, dass diese Gefangenen sich daran erinnern werden, wie viel Glück sie hatten, dass die USA eingegriffen und das Notwendige getan haben."
- "Ich hoffe, dass sie das nie vergessen werden!", schrieb Trump in Großbuchstaben.
- "Wenn sie es doch tun, wird das nicht gut für sie sein. Danke für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!!! Präsident DJT", schloss er seinen Post.
Welche Konsequenzen den freigelassenen Gefangenen genau drohen, falls sie sich nicht so verhalten, wie Trump es erwartet, ließ der US-Präsident jedoch offen.
Nach Festnahme von Nicolás Maduro: wie viele politische Gefangene wird Caracas freilassen?
Zum Hintergrund: Laut Angaben der Menschenrechtsorganisation Foro Penal gibt es in Venezuela rund 800 politisch Inhaftierte - darunter auch einige prominente Oppositionspolitiker, die jedoch zunächst in Haft blieben. Weil die Freilassungen schleppend anliefen, gab es Kritik an der neuen venezolanischen Präsidentin Delcy Rodríguez. Sie gilt als treue Anhängerin ihres durch die USA festgenommenen Vorgängers Nicolás Maduro, dem nun unter anderem wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden soll. In Venezuela soll es in den vergangenen Jahren immer wieder zu willkürlichen Festnahmen gekommen sein. Ehemalige Häftlinge berichteten von Misshandlungen und Folter an Oppositionellen und Regierungsgegnern in den Gefängnissen.
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