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Bahnstreik 2024 News aktuell: Knallhart-Plan der FDP! Lokführer sollen durch KI ersetzt werden

Die FDP will die Lokführer durch Künstliche Intelligenz ersetzen. Bild: AdobeStock/ wellphoto

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Der Mega-Bahnstreik der GDL ist in vollem Gange. Mit ihrem vierten Arbeitskampf im laufenden Bahn-Tarifstreit legt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer aktuell erneut weite Teile des Bahnverkehrs in Deutschland lahm. Bis Montagabend soll der Ausstand dauern.

Bahnstreik 2024 - GDL legt Bahnverkehr für sechs Tage lahm

Fast sechs Tage lang müssen sich Fahrgäste und auch die Wirtschaft auf weitreichende Einschränkungen im Fern-, Regional- und Güterverkehr einstellen. Dass es der letzte Arbeitskampf im aktuellen Tarifkonflikt ist, gilt als unwahrscheinlich. Zu unversöhnlich ist derzeit der Ton zwischen der Deutschen Bahn und der GDL, zu weit auseinander liegen ihre Positionen.

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FDP enthüllt Knallhart-Plan: Lokführer sollen durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden

Inmitten des Mega-Bahnstreiks kommt nun die FDP mit einem Knallhart-Plan zur Zukunft der Deutschen Bahn um die Ecke. Wie die "Bild"-Zeitung aktuell berichtet, planen die Liberalen, die streikenden Lokführer zukünftig durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen. Demnach wolle die FDP in den nächsten 15 Jahren eine Automatisierungsquote von immerhin 20 Prozent für Züge bei der Deutschen Bahn erreichen.

Keine Bahnstreiks mehr? Züge sollen in Zukunft autonom fahren

"Dadurch könnten Züge künftig autonom und somit flexibler sowie effizienter eingesetzt werden, ohne auf Lokführer angewiesen zu sein", erklärte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Bernd Reuther. "Auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel im Verkehrssektor ist dies ein wichtiger Schritt, um auf den steigenden Mobilitätsbedarf zu reagieren."

Bahn-Experte sicher: "Lokführer-Beruf wird aussterben"

Rückenwind erhalten die Liberalen vom Schienen-Experten Prof. Markus Hecht von der TU Berlin. Auch er ist der festen Überzeugung: "Der Lokführer-Beruf wird aussterben." Laut Hecht brauche man in 30 bis 40 Jahren, sollte sich die Entwicklung auf den Schienen weiterhin so verhalten wie aktuell, keine Lokführer mehr. Wenn es schnell geht und sich alles rasanter entwickelt, könnte es bereits in 20 Jahren so weit sein. "Davor haben die Lokführer Angst", ist sich der Schienen-Experte sicher.

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/bua/news.de/dpa

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